Bereits seit März 2014 läuft unsere Aufklärungskampagne: In zwei Zeitungen der portugiesischen Inseln erscheinen das ganze Jahr über regelmäßig Anzeigen in portugiesischer Sprache. Hier wendet sich die Anzeige, mit einem offenen Brief an die Bevölkerung, das im Nordatlantik jedes Jahr über 60.000 Tonnen Blauhaie und Makohaie von den spanischen und portugiesischen Fischereiflotten gefangen werden.

Die Gebiete um die Azoren sind ein aktuelles Beispiel. Seit fast 10 Jahren dürfen 100 spanische Schiffe und 30 portugiesische Schiffe vom Festland innerhalb der 200nm Zone (EEZ) industriell fischen – ohne Rücksicht auf die Interessen der Azoren.

Offizielle Zahlen der Regierung belegen im Hafen von Horta 2800t Haianlandungen durch Spanische Fischer pro Jahr, Sharkproject ermittelte ca. 5000t pro Jahr.

Die Folgen dieses industriellen Fischfangs sind weitreichend:

  1. Extremer Fangdruck – dadurch Überfischung von Blue Marlin, Schwertfisch und Thunfisch. Ein Raubzug gegen die Interessen der Azoren.
  2. Ausrottung der Haie- dadurch eine dramatische Veränderung des ozeanischen Ökosystems rund um die Azoren. Die Fänge der lokalen Fischer gehen bereits alarmierend zurück.
  3. Rückgang des Tourismus – die Azoren sind im Ausland bekannt für sanften Ökotourismus. Menschen aus aller Welt besuchen deshalb die Inseln. Dieses für die Bevölkerung wichtige Business wird durch den Haifang massiv beschädigt.

SHARKPROJECT arbeitet hier mit der neu gegründeten Organisation AOMA (Associação dos Operadores de Mergulho dos Açores) und ihrem Präsidenten Paulo Reis zusammen.


De volta à zona de 200 milhas náuticas (Zona Económica Exclusiva, ZEE)


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