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WIR.
SCHÜTZEN.
HAIE.

Weil es sonst ja kaum einer tut.

Haie haben keine Lobby. Sie leben in einem unbekannten Universum, dem Meer – sie können vieles, was der Mensch nicht kann – und ihre Zähne werden von uns instinktiv bedrohlich wahrgenommen. Es war leicht, das Bild der Haie als Monster zu etablieren.
Zugegeben: die Evolution hat es gut mit den Haien gemeint. Außerordentlich perfekt an das Leben im Meer und das dortige Ökosystem angepasst durch etwa 400 Millionen Jahre stetiger Verbesserung. Und das Meer hat sich ebenso verändert und an diese Top-Prädatoren angepasst. So funktionieren etablierte Ökosysteme.

Haie sind daher eines der wichtigsten Bindeglieder der Meere, unverzichtbar für das Gleichgewicht der Ozeane. Ihre Position hat keine alternative Besetzung – ohne Haie klafft eine Lücke, die sich nicht von selbst wieder füllen wird. Diese Lücke ist wie wenige andere Elemente des Planeten geeignet, das ganze System ins Wanken zu bringen.

Die gesunden Ozeane sind die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Sie sind als Klimaspeicher ebenso essenziell wie als CO2-Senken. Wir brauchen die Meere wie die Luft zum Atmen, weil die Luft zum Atmen zum Großteil aus den Meeren kommt.

Hier setzt die Artenschutzorganisation SHARKPROJECT an.

Seit 2002 informieren wir über diese Aspekte. Wir suchen die Öffentlichkeit, um das Bild des Hais richtigzustellen und die Wichtigkeit genau dieser Arten hervorzuheben.
Denn die allermeisten Menschen sehen und hören nicht, was in den Ozeanen der Welt geschieht. Sie wissen einfach nicht, in welchem Umfang die kommerzielle Fischerei den Beständen der Haie zusetzt. Fast alle der größeren, bekannten Haiarten stehen auf der IUCN-Liste bedrohter Arten. Die Menschen konsumieren, ohne die Folgen zu kennen – und einige wenige machen immensen Profit aus dieser Unkenntnis, und bedrohen durch exzessive Fischerei das gesamte marine Ökosystem.

SHARKPROJECT betreibt daher umfangreich Informations-, Aufklärungs- und Pressearbeit. In punktuellen und allgemeinen Kampagnen wird Aufmerksamkeit gefordert und Umdenken gefördert. Ein besonderes Augenmerk richten wir auf die kommende Generation, indem wir Tausende Schüler jährlich im Rahmen unseres kostenfrei angebotenen Schulprojekts besuchen und unterrichten. Hierfür setzen unsere eigenen, geschulten Referenten ihre Freizeit und Urlaube ein, damit die Kinder besser informiert und motiviert sind als ihre Eltern. Denn die kommende Generation ist die letzte, die den richtigen Weg zum nachhaltigen Umgang mit den Ozeanen und ihren Haien gehen kann.

Denn: Ausgestorben ist für immer!

 

IUCN Member | Logo (c) IUCN

IUCN Member | Logo (c) IUCN

Seit 2016 ist SHARKPROJECT Vollmitglied der IUCN.

international

INTERNATIONAL

Sharkproject International ist als internationale Dachorganisation für die Konzeption, Koordination und Durchführung der weltweiten Sharkproject-Kampagnen und -Aktivitäten verantwortlich. In Deutschland, dem Sitz der Organisation, ist sie als gemeinnützig anerkannt. weiter

austria

AUSTRIA

Millionen Jahre ist es her, dass Österreich Großteils vom Meer bedeckt war. Heute sind die Meeresstrände ebenso weit weg wie die Gedanken der Österreicher über den Zustand unseres größten „Lebensmittelreservoirs“ – den Ozeanen – und seines essentiellen Topräubers, dem Hai. weiter

germany

GERMANY

Im September 2008 – genau 6 Jahre nach dem Start von SHARKPROJECT e.V. – wurde die Landesorganisation SHARKPROJECT Germany e.V. gegründet. Zielsetzung war und ist es, die internationalen Aktivitäten in nationale Kampagnen und Aktionen umzusetzen. weiter

schweiz

SWITZERLAND

SHARKPROJECT SWITZERLAND setzt sich seit 2006 in der Schweiz für den Schutz der Haie und der Weltmeere ein. Das anfänglich kleine Team ist gerade dabei, sich zu vergrößern und sucht fleissig aktive Mitglieder für den seit 2014 neu organisierten Verein. weiter

specials
Aktuell zur Messezeit

Ausgestorben ist für immer

Die Geschichte „Vom Stochern in der Asche“ aus dem Buch „Die Letzten ihrer Art“ von Douglas Adams hat uns zu einer Kampagne inspiriert – „Ausgestorben ist für immer“. Unwiderbringlich Verlorenes hat einen unermesslichen Wert, den man leider oftmals erst schätzt, wenn der Verlust bereits eingetreten ist. Dies gilt auch und gerade für aussterbende Arten von Lebewesen.

Ausgestorben ist für immer | Blog Bericht zur Sonderedition

aktuelle-kampagnen
Aktuelle Kampagnen
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Schulprogramm weltweit

Mit unsem SHARKPROJECT-Schulprogramm klären jährlich weltweit Tausende von Schülern aller Altersgruppen zum Thema Hai, Meeresökologie und Plasik auf.

Das Programm erweitert sich ständig.

Gebiet: Weltweit
Verantwortlich: International
Kampagnenstart: Januar, 2006
Projekt: Aufklärung von Kinder und Jugendlichen

Foto: Nina Premezzi

Ein Ozean voller Plastik

Wir leben in einer Welt voller Plastik.
Das Problem? Wir werden es nicht mehr los!

Mit unserem Ratgeber Plastik im Alltag möchten wir gerne zum Umdenken anregen …

Gebiet: Weltweit
Verantwortlich: International
Kampagnenstart: Dezember, 2018
Projekt: Ratgeber Plastik im Alltag

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Restaurant-Kampagne

SHARKPROJECT Germany stellt dem deutschen Markt ein neuartiges Gütesiegel zur Verfügung:
Ziel ist der konsequente gastronomische Verzicht auf den Verkauf von Hai, Schwertfisch und Thunfisch.

Gebiet: National
Verantwortlich: Germany
Kampagnenstart Januar, 2015
Kampagne: Restaurant Gütesiegel

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Aufklärungs-Kampagne Azoren

Bereits seit März 2014 läuft unsere Aufklärungskampagne: In zwei Zeitungen der portugiesischen Inseln erscheinen das ganze Jahr über regelmäßig Anzeigen in portugiesischer Sprache.

Gebiet: Europaweit
Verantwortlich: Germany
Kampagnenstart: März, 2014
Aufklärungs-Kampagne: Azoren

Kampagnenlogo (c) SHARKPROJECT

Schillerlocke = Killerlocke

Unsere SHARKPROJECT-Kampagne „Schillerlocke = Killerlocke“ klärt die Konsumenten und die Anbieter auf, warum der Verzehr von Dornhai unterbleiben sollte: Die Fische sind im Bestand hochgefährdet und drohen auszusterben.

Gebiet: National
Verantwortlich: Germany
Kampagnenstart: Januar, 2016
Kampagne: Schillerlocke=Killerlocke

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Hands Off

Es ist eine aberwitzige Situation. Auf der einen Seite boomt der Haitourismus, auf der anderen Seite werden Haie mehr als zuvor abgefischt.

Jeder Tauchanfänger kann heute mit Großhaien frei tauchen. Der „Horrorfisch Hai“ hat sich in den letzten Jahren scheinbar in ein Schoßtier verwandelt, das jeder hautnah beobachten kann. Und genau hier liegt die Gefahr…

Gebiet: Weltweit
Verantwortlich: International
Kampagnenstart Dezember, 2009
Kampagne: Hands off

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Gegen den Bau des Großaquariums SHARK CITY

Im Interesse des Tier- und Artenschutzes möchten wir das geplante Großaquarium SHARK CITY verhindern.

Man kann Haie, insbesondere die großen Haiarten,  nicht artgerecht in Gefangenschaft halten. Artgerecht ist nur der Ozean.

 

Gebiet: National
Verantwortlich: Germany
Kampagnenstart November, 2016 (Sinsheim), Juni, 2017 (Pfungstadt)
Kampagne: Gegen den Bau eines Großaquariums Pfungstadt

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STOP Finning

Die Stop-Finning Kampagne wird derzeit mit neuen Daten, Fakten und Factsheets überarbeitet und startet alsbald neu.

Gebiet: Weltweit
Verantwortlich: International
Kampagnenstart: Januar, 2005
Kampagne: Gegen das Abtrennen der Haiflossen am lebendigen Hai

Projektförderung
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White Shark Nursery

Seit September 2017 unterstützt SHARKPROJECT Switzerland die Arbeit von Dr. Craig O’Connell in den USA. Sein aktuelles Projekt befasst sich mit der Frage, ob inden Gewässern vor der Ostküste Long Islands (NY) Weiße Haie geboren werden und sich die Jungtiere dort aufhalten.

Wenn sich dies bestätigt, kann die Forschung dazu genutzt werden, Schutzmassnahmen anzustoßen und Fangquoten für die lokale Fischerei einzurichten. Das Projekt läuft voraussichtlich bis Oktober 2019.

Gebiet: Ostküste Long Islands (NY)
Verantwortlich: Switzerland
Kampagnenstart; September, 2017
Projekt: Große Weiße Haie/Jungtiere

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SHARK SAFE BARRIER

Förderung für das internationale Team rund um Dr. Craig O’Connell/O‘Seas Conservation Foundation, Inc. bei der Entwicklung von sichtbaren magnetischen Absperrungen gegen Haie in Küstennähe.

Gebiet: Weltweit/Süd-Afrika
Projektbeginn: 2013
Projekt: Alternative und nicht-letale Barriere zum Abhalten Weißer Haie
Verantwortlich: Austria

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Great White Mystery

Ziel des Projektes ist es, mit Hilfe neuer Tags detaillierteres Wissen über die Migrationen von GWS zu erhalten und darauf aufbauend in Zusammenarbeit mit bestimmten Institutionen Fangverbotszonen zu errichten.

Gebiet: Guadalupe Island
Verantwortlich: International
Kampagnenstart; Oktober, 2016
Projekt: Forschung Großen Weißen Haie

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Forderung an den MSC

Offener Brief mit Forderungen an den MSC

SHARKPROJECT und weitere 65 Umweltschutzorganisationen, Wissenschaftler und Einzelpersonen haben gemeinsam vom MSC weitreichende und umgehende Nachbesserungen am Zertifizierungsstandard gefordert, mit dem Ziel, den Nachhaltigkeitsanspruch des MSC-Siegels zu rehabilitieren.

April 2018
Der Widerstand gegen den MSC und die weltweite Unterstützung für „Make Stewardship Count“ wächst weiter

zitat
  • Wenn die Haie sterben, stirbt das Meer. Und wenn das Meer stirbt, sterben wir!

    Andy Cobb
  •  Wer Angst vor einem Tier hat, wird in dessen Verhalten immer das Bedrohliche entdecken!

    Bertrand Russell
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News

Gifte in Fischspezialitäten – Sharkproject und Stop Finning weisen Gesundheitsrisiken durch den Verzehr von Fischen wie der Schillerlocke nach.

(c) F. Kremer-Obrock / Sharkproject

Die gesundheitsschädlichen Wirkungen von Schadstoffen wie Methylquecksilber, das sich insbesondere in Raubfischen, wie Hai-, Schwert- und Thunfischen in hohen Konzentrationen anreichert, sind bei Verbrauchern kaum bekannt. Deshalb warnen Gesundheitsinstitutionen wie die WHO und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und

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special

Aquarienrichtlinie SHARKPROJECT International

Unsere Haltung zu Hai-Aquarien
SHARKPROJECT steht den im nachfolgenden definierten Hai-Aquarien kritisch gegenüber. Wir sind der Meinung, dass eine artgerechte Haltung großer Tiere wie Haie nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich ist.

SHARKPROJECT ist nach Satzungslage eine Artenschutzorganisation, die zum Schutz der Haie antritt, und keine Tierschutzorganisation. Dennoch können und wollen wir den Aspekt der artgerechten Haltung und der Vermeidung unnötiger Qualen (Tierschutz) auch für einzelne Tiere nicht ausblenden. mehr …

(c) Friederike Kremer-Obrock
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