•	Noch 8 Jahre um die Meere zu retten - schaffen wir das? Aber dann muss das blaue Siegel jetzt endlich das Richtige tun!
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„Last Call“ bzw. letzte Chance für das Marine Stewardship Council & das Blaue Siegel!

15. Mai, 2022

MSC & das Blaue Siegel

Gibt es doch noch eine Chance für das blaue Siegel, von der dunklen Seite endlich wieder auf die Seite des Lichts zu wechseln? Oder geht es auch zukünftig einfach so weiter wie bisher? Zertifizieren und Wachsen um jeden Preis – egal ob die Fischerei tatsächlich nachhaltig ist und die Ökosysteme und bedrohte Meeresbewohner schont oder aber nur „Business as usual“ betreibt!

Denn wenn sich das nicht gravierend ändert, wird dieses Siegel sicherlich keinen Beitrag zur Erfüllung der Sustainable Development Goals (SDG14) der Vereinten Nationen bis 2030 leisten können. „Life below Water“ ist das Ziel von SDG14, dessen Umsetzung auch die großspurigen Werbeslogans des MSC gerne suggerieren[1] und die gar auf der UN Klimakonferenz davon spricht, dass jetzt dringender Handlungsbedarf bestehe.[2]

Aber ist dem wirklich so und wie hält es das MSC selbst mit dem Handeln? 

67 Interessensvertreter aus Meeresschutz, Wissenschaft und Handel, darunter auch Greenpeace, Ocean Care, Pro Wildlife, DSM, GRD und die Deutsche Meeresstiftung, aber auch die MIGROS, einer der größten Einzelhändler in der Schweiz, haben letzte Woche daher einen letzten Appell an das MSC gestartet und dieses aufgefordert, den vorliegenden Standardentwurf in mehreren Bereichen nochmals erheblich nachzuschärfen und existierende Schlupflöcher zu schließen. Den gemeinsamen Brief (englisch) an das MSC lest Ihr hier und eine deutsche Zusammenfassung der geforderten Nachbesserungen weiter unten am Ende dieses Blog-Beitrages.

Wird das MSC endlich auf die Forderungen der Interessensvertreter hören?

Wir hoffen es sehr, denn ohne entscheidende Verbesserungen im Standard werden auch zukünftig immer wieder Fischereien als nachhaltig zertifiziert werden, die diesen Titel wahrlich nicht verdienen, wie erst kürzlich wieder die spanische AGAC Flotte, die im Indischen Ozean mit Ringwadennetzen Thunfisch fängt und dabei jährlich 4500 sogn. Fischsammler einsetzt. In diesen verenden auch viele andere Meeresbewohner, weil sie sich in den Konstruktionen der im Meer bis zu 18 Monate lang umhertreibenden Fischsammler verfangen und unbemerkt von irgendeiner Statistik sterben. Dies betrifft unzählige Meeresschildkröten, Meeresssäuger und Seidenhaie. Letztere sind zusätzlich auch nahezu bei jedem Setzen und Einholen der Netze um solche Fischsammler als direkter Beifang betroffen, weil sie sich als Jungtiere gerne unter diesen schwimmenden Flößen aufhalten, ebenso wie die Thunfische.  Bei dieser Fangmethode verenden daher Tausende junger Seidenhaie qualvoll unter dem Druck der Tonnen an Thunfisch; Sie ersticken, weil sie nicht mehr schwimmen und atmen können und auch, weil verfügbare Technologien zur schnellen und schonenden Freilassung der Tiere aus Kostengründen nicht zur Anwendung kommen. Pro Jahr sterben geschätzt mindestens 25.000 - 30.000 (ca. 500 – 600 t) Seidenhaie allein durch die 15 Schiffe dieser einen Fischerei.

Trotz massiver Einwände gegen diese Zertifizierung und einem Einspruchsverfahren wird wohl auch die AGAC das blaue Siegel für ihren Thunfisch aus dem Indischen Ozean bekommen, obwohl selbst der unabhängige Schiedsrichter im Einspruchsverfahren zu dem Schluss kommt[3], dass er die Entscheidung der Zertifizierungsagentur nicht wiederrufen könne, auch wenn er selbst zu einer anderen Bewertung gekommen wäre. (...“and would have scored it differently myself“). Auch bestünde seiner Meinung nach kaum ein Zweifel daran, dass Meeresbewohner durch die industrielle Fischerei beeinträchtigt würden und durch Fischsammler zu Schaden kämen. Aber obwohl die Argumente der einsprechenden Partei hinsichtlich der Bedrohung von Seidenhaien durch die kommerzielle Fischerei für ihn überzeugend seien, sei die Zertifizierungsagentur dennoch berechtigt gewesen, ihre Bewertung so zu treffen; denn während die Einspruchspartei auf die Auswirkungen im Indischen Ozean verweise, könne die Zertifizierungsagentur die Konformität ihrer Entscheidung mit dem Standard ausführlich belegen.3

Daraus lässt sich im Umkehrschluss erkennen: Nur wenn sich der Standard ändert, wird sich auch auf dem Meer etwas ändern, müssen damit Fischereien zukünftig die Zertifizierungskriterien erfüllen. 

Die Standardüberprüfung dauert nunmehr fast 5 Jahre

Seit 2017 engagieren wir uns aktiv bei der Verbesserung der Nachhaltigkeitskriterien des MSC Standards, den Fischereien erfüllen müssen, um zertifiziert zu werden, dass damit auf ihren Produkten „aus zertifizierter nachhaltiger Fischerei“ stehen darf.

Bisher leider mit wenig Erfolg, denn das MSC hat Verbesserungen außerhalb des turnusmäßigen Reviews (FSR) kategorisch abgelehnt und lies auch innerhalb des seit 2018 laufenden offiziellen FSR kaum wirkliche Interessensvertretung zu – obwohl das PR mäßig natürlich immer anders dargestellt wurde. 

Jetzt aber geht auch diese turnusmäßige Überprüfung des Fischereistandards zu Ende und im Herbst dieses Jahres soll die neue Version 3.0 veröffentlicht werden.

Als Sharkproject haben wir uns von Anfang an so gut als möglich beteiligt und insbesondere Verbesserungen für den Schutz bedrohter Meeresbewohner, die Reduzierung des massiven Beifangs, sowie die Schonung empfindlicher Lebensräume im Meer eingesetzt.

Für all dies ist es unerlässlich, dass bei der Zertifizierung von Fischereien die Bewertung auf objektiven, d.h. unabhängig erhobenen Daten beruht, die auch tatsächlich repräsentativ für alle Fangaktivitäten einer Fischerei sind und nicht nur - wie zumeist üblich - für 5-10% des Gesamtfanges erhoben werden. Nur wenn eine ausreichende unabhängige Verifizierung (durch menschliche Beobachter und/oder elektronische Überwachungssysteme an Bord) sichergestellt ist, ist lässt sich sagen, wie eine Fischerei tatsächlich operiert und welche Einflüsse sie auf das Ökosystem tatsächlich hat. Denn gerade auf dem Meer geht es oft noch immer zu wie im Wilden Westen. Und weil daher keiner weiß, was eigentlich passiert, sollte der alte Grundsatz, "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser" zur Anwendung kommen!

Ansonsten passiert, was wir bisher leider immer wieder erlebt haben: Es obliegt den Zertifizierern zu entscheiden, ob sie mit den zur Verfügung gestellten Daten zufrieden sind und den Aussagen der Fischerei glauben. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass diese Zertifiziere jeweils von der zu zertifizierenden Fischerei bezahlt werden und zwar direkt. Ein solch gewaltiger Ermessensspielraum ist also höchstgefährlich und hat auch in der Vergangenheit in Kombination mit den meist wachsweichen Regelungen im Standard immer wieder dazu geführt, dass Fischereien zertifiziert wurden, obwohl dort z.B. das illegale „Finning“ von Haien oder andere illegale Fangpraktiken vorkommen und die Fischerei einen verheerenden Einfluss auf bedrohte Meeresbewohner hat, inklusive Haie, Meeressäuger, Seevögel oder Meeresschildkröten, die teils ungewollt, teils sogar gezielt von der Fischerei in Mitleidenschaft gezogen werden. Trotzdem darf sich dann aber der so gefangene Thunfisch & Co. als aus „zertifiziert nachhaltigem Fang“ betiteln, und Gleiches gilt übrigens auch für Dorsch, Scholle und Garnelen aus heimischer Bodenschleppnetzfischerei. In EU-Gewässern werden über 40% der Einnahmen mit dieser besonders schädlichen Fangmethode erzielt und dabei der Großteil der Ostsee und Nordsee jährlich umgepflügt – selbstverständlich vollkommen nachhaltig, da ja MSC zertifiziert. 

Man verzeihe den zynischen Ton hier, aber es ist schlimm genug, dass Fischfang heute kaum noch etwas mit dem traditionellen Bild eines handwerklichen Fischers zu tun hat, sondern eine Industrie ist, die maßgeblich für massive Zerstörung von Lebensraum im Meer, dem zunehmenden Verlust an Arten, die weltweite Überfischung und letztendlich die Zerstörung unser aller Lebensgrundlage steht; aber das dann auch noch unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit zu verkaufen, und so den umweltbewussten Verbraucher hinters Licht zu führen, kann wirklich nicht weiter angehen. 

Gerade auch um der Verbraucher willen haben wir uns so massiv engagiert, um den MSC Standard wieder zu dem zu machen, was er eigentlich einmal sein wollte, ein Goldstandard für nachhaltigen Fischfang. Wir waren bei Workshops in London und tagelang in Online-Meetings, haben seitenlange Eingaben zu den öffentlichen Konsultationen geschrieben, nächtelang neue Entwürfe interpretiert und immer wieder mehr Transparenz beim Ablauf dieser mehrjährigen Überprüfung gefordert ... 

Und was kommt jetzt dabei raus?

Die Spannung steigt, denn im Juni soll der Aufsichtsrat des MSC über den finalen Text des neuen Standards abstimmen – den leider niemand vorher in finaler Form zu sehen bekommen soll und zu dessen Entwurf es nach Veröffentlichung im Februar massive Einwände seitens der Umweltschutzverbände aber auch der Industrie gab. Auch wir forderten in unserer Eingabe im Rahmen der öffentlichen Konsultation des Standardentwurfes entscheidende Nachbesserungen.

Denn es gibt tatsächlich gute Ansätze, aber an der Berücksichtigung dieser Einwände und dass die Schlupflöcher geschlossen werden, wird es liegen ob das Siegel zukünftig liefern kann, was es verspricht und indem es jetzt endlich das Richtige tut.

Jetzt tickt also die Uhr.

Nur wenn die geforderten Verbesserungen noch in den neuen Standard einfließen, kann das Siegel bis 2030 einen positiven Beitrag zum Zustand der Meere leisten, und dass wir diese Zielmarke der UN nicht verfehlen dürfen, darüber sind sich die Experten einig. Bis 2030 müssen wir den Wandel zu echter Nachhaltigkeit geschafft haben, ansonsten riskieren wir, dass viele Arten für immer verschwinden und es die Lebensgrundlage des blauen Planten „Life below Water“ bald nicht mehr geben wird. 

Deswegen haben wir jetzt nochmals einen letzten Anlauf gestartet als Teil von MAKE STEWARDSHIP COUNT und einen gemeinsamen Brief geschrieben, den wiederum 66 Umweltschutzorganisationen und Wissenschaftler unterzeichnet haben, aber diesmal eben auch die genossenschaftlich aufgestellte MIGROS, einer der beiden größten Einzelhändler in der Schweiz.

Als Make Stewardship Count in 2018 gegründet wurde, war dem ebenfalls ein Brief mit Forderungen an das MSC vorausgegangen, und auch damals waren es 66 Unterzeichner. Dies verdeutlicht wie anhaltend groß die Sorge der Interessensvertreter ist, und dass jetzt auch ein bedeutender Einzelhändler mitzeichnet, zeigt, dass auch der Handel zunehmend besorgt ist, zumindest der verantwortungsvolle Handel, dem es um mehr geht als nur darum, es sich selbst möglichst einfach zu machen, indem die öffentlich postulierten Nachhaltigkeitsversprechen dadurch erfüllt werden, dass man blind auf ein Siegel setzt, ohne sich mit den von diesem gemachten Behauptungen selbst auseinandersetzen zu müssen.

 

Der Brief vom 13. Mai 2022 (Forderungen ins Deutsche übersetzt und vereinfacht wiedergegeben) 

Im Brief fordern wir gemeinsam das MSC auf, vor der Verabschiedung des im Februar veröffentlichten Standardentwurfes durch den Aufsichtsrat, diesen nochmals nachzubessern - und zwar in vier entscheidenden Themenbereichen, selbst wenn sich dadurch die Veröffentlichung des neuen Standards nochmals verzögern sollte. Nach fast fünf Jahren Überprüfungsprozess kommt es jetzt auf ein paar Monate hin oder her wirklich nicht mehr an, sehr wohl aber darauf, jetzt endlich das Richtige zu tun!

  1. Unabhängige Verifizierung der Fänge auf See muss in ausreichendem Maß gewährleistet sein: 20-65% wie vorgeschlagen sind gut!

Transparenz, unabhängige Verifizierung und eine ausreichende Menge an verfügbaren Daten sind unabdingbare Voraussetzungen für die angemessene Beurteilung der Fangaktivitäten auf See, und daher begrüßen wir die vorgeschlagene Mindestabdeckung von 20 – 65% der Fangaktivitäten mittels unabhängiger Verifizierung explizit. Dies könnte die entscheidende Verbesserung des neuen Standards darstellen.    

Allerdings ist es hierfür notwendig, dass

  1. die Möglichkeit doch wieder niedrigere Abdeckungsraten zu akzeptieren ausgeschlossen wird, selbst wenn diese durch die zuständigen Fischereimanagement Organisationen toleriert werden. Gerade in der Hochsee werden oftmals 5% Abdeckung toleriert, was viel zu wenig ist.
  2. genau definiert wird, was unter unabhängiger Verifizierung zu verstehen ist, d.h. welche Methoden die Anforderungen hinsichtlich Umfang und Objektivität diesbezüglich erfüllen. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn Fischereien mit unterschiedlicher Risikoeinstufung gegebenenfalls einer weniger stringenten oder aber bei Hochrisikofischereien einer noch intensiveren Überwachung bedürfen.

Diesbezüglich würden wir es auch sehr begrüßen, den von uns mehrfach eingebrachten Ansatz, Fischereien in verschiedene Risikokategorien (z.B. basierend auf dem Fanggerät oder der Zielart) einzustufen, die dann den erforderlichen Überwachungsaufwand definieren, doch nochmals in Erwägung zu ziehen. So lässt sich vermeiden, dass Fischereien mit selektiven Fangmethoden ohne Not einen hohen Aufwand betreiben müssen, während die bekannten Hochrisikofischereien noch immer nicht ausreichend überwacht werden. 

  1. Kontinuierliche Reduzierung der gesamten Beifangmenge und das Ziel den Beifang bedrohter Arten gegen Null zu senken, ist wichtig und richtig!

Diesen Vorschlag begrüßen wir sehr, allerdings darf hierbei nicht

  1. eine wirtschaftliche Beeinträchtigung der Fischerei um mehr als 10% die Messlatte dafür sein, ob existierende Maßnahmen zur Beifangreduzierung zumutbar und daher umzusetzen sind.
  2. durch die Einstufung der Auswirkungen auf eine bedrohte Art als „vernachlässigbar“ oder „verhältnismäßig klein“ ein Schlupfloch entstehen, dass solche Maßnahmen dennoch nicht umgesetzt werden.

Hierfür braucht es jeweils präzise, wissenschaftlich fundierte und bindende Definitionen, ansonsten wird dieser wegweisende Ansatz wieder ad absurdum geführt. 

  1. Umsetzung einer echten Null Toleranz gegen das „Finning“ von Haien auf See fordern wir seit Jahren!

Die angekündigte Einführung von „Fins Naturally Attached“ – und zwar ohne jede Ausnahme – als Voraussetzung für die Zertifizierung ist längst überfällig, zeigt jedoch, dass das MSC hier endlich auf unsere unermüdlichen Forderungen zu hören scheint.

Damit diese Verbesserung aber wirklich greift, muss unbedingt

  1. die Definition von Fins Naturally Attached verbessert werden, so dass das Abtrennen der Flossen vom Tier auf See prinzipiell verboten ist und diese Definition aus den Empfehlungen in den verbindlichen Standardtext überführt wird.
  2. die Einhaltung dieser Vorschrift auch auf See unabhängig überwacht werden. Nur dann lässt sich bewerten, ob in einer Fischerei tatsächlich kein „Finning“ mehr stattfindet. Hierfür sollten die gleichen Überwachungsquoten zur Anwendung kommen, wie sie auch für die Bewertung des Fangs bzw. Beifangs vorgeschlagen wurden, und je höher das existierende Risiko in einer Fischerei ist, desto stringenter sollte die Überwachung und unabhängige Verifizierung sein.         
  1. Einschränkung des Ermessensspielraums der Zertifizierungsagenturen ist zwingend notwendig!

Der vorliegende Standardentwurf räumt den Agenturen, die eine Fischerei gegen den Standard bewerten und letztendlich über die Vergabe des Siegels entscheiden, erneut viel zu viel Macht ein. Dieser Ermessenspielraum muss unbedingt begrenzt werden, wenn der neue Standard seine Intention nach Verbesserungen in der Fischerei gerecht werden soll, denn schließlich werden diese Agenturen direkt von der Fischerei bezahlt, die zertifiziert werden möchte. Insbesondere, muss dafür

  1. im gesamten Standard, aber v.a. im neuen „Evidence Requirement Framework“ - einer Art Baukasten zur Bewertung von erforderlichen Daten für die Überprüfung der Fangtätigkeit einer Fischerei - der Ermessensspielraum der Zertifizierungsagenturen für die Einstufung von gleichwertigen Managementmaßnahmen, den erforderlichen Reduzierungsumfang oder den Einsatz alternativer Maßnahmen bei der Bewertung der Auswirkungen von Fischereien auf Beifang und Ökosystem substantiell eingeschränkt werden.

idealerweise ein klar definierter risikobasierter Ansatz zur Anwendung kommen, der festlegt, welche Daten und welcher Umfang jeweils erforderlich sind, und so den Ermessensspielraum reduziert.

[1] https://stories.msc.org/de/kampf-gegen-ueberfischung/

[2] https://www.msc.org/de/ueber-uns/warum-gibt-es-den-msc/fischerei-und-klimawandel

[3] 20220421_IA_Decision_AGAC IO Objection.pdf at https://fisheries.msc.org/en/fisheries/agac-four-oceans-integral-purse-seine-tropical-tuna-fishery/@@assessments

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Noch 8 Jahre um die Meere zu retten - schaffen wir das? Aber dann muss das blaue Siegel jetzt endlich das Richtige tun!

Nur weil das blaue Siegel auf Produkten steht bedeudet leider nicht immer dass der Fisch auch mit umweltschonenden Fangmethoden und ohne Beifang gefangen wurde - ganz im Gegenteil; auch Ringwadenfischereien mit Fischsammlern und sogar Bodenschleppnetzfischereien bekommen das blaue Siegel.

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