Contains Shark. Know Your Choice.
Hai zum Essen, in Kosmetika oder Tabletten? Mehr Transparenz und klare Regeln helfen, Haie und unsere Ozeane wirksam zu schützen. Unterstütze die Kampagne!
Warum
Haie sind bedrohte Tierarten. Es braucht mehr Transparenz für Verbraucher:innen bei Haiprodukten.
Ort
Internationale Kampagne
Ziel
Bewusstsein für Haiprodukte schärfen, über Gefahren aufklären und neuen Rechtsrahmen schaffen.
Langfristige Wirkung
Warum es wichtig ist, das Projekt zu unterstützen:
- Gesetze für mehr Haischutz: Eine nachhaltige Fischerei, Schutzgebiete sowie verschärfte Regulierungen für den Import und Fang gehören zu den Lösungen für den Haischutz und damit für das Ökosystem Meer.
- Kennzeichnungspflicht auf Haiprodukten: Infos, in welchen Produkten Hai steckt, schafft Bewusstsein darüber, wie jede:r im Alltag Haie schützen kann – auch durch Konsumentscheidungen.
- Aufmerksamkeit für pflanzliche Alternativen: Squalen muss als Inhaltsstoff nicht verschwinden, sondern nur nicht mehr von Tieren kommen. Squalen gibt es zum Beispiel auch aus Oliven oder Weizen.
Photo: Jan Bierwirth
Hintergründe
Läuft man durch den Supermarkt, die Apotheke oder sucht im Online-Shop, ist es wahrscheinlich, dass man Produkte mit Hai findet. Aber: Nur wenn man ganz genau auf die Packungsbeilage schaut oder bestimmte Fachbegriffe kennt, ist das sichtbar. Die Kampage "Contains Shark. Know Your Choice" möchte das ändern und darauf aufmerksam machen.
- In Kosmetika kann so genanntes Squalen enthalten sein. Das Squalen wiederum kommt in der Haileber vor, aber auch in Weizen und Oliven.
- Der Bauchlappen des Dornhais ist ein bekanntes Gericht, das auch in Deutschland auf dem Teller landet: „Schillerlocke“.
- In einigen Nahrungsergänzungsmitteln kann es ebenfalls vorkommen, das tierisches Squalen enthalten ist.
- Tierfutter kann auch Haileberöl oder Haifisch enthalten.
Und das sind nur einige der vielen Beispiele für Produkte, die Hai enthalten. In Blogbeiträgen geben wir Hintergrundwissen zur Kampagne und Tipps, um mithelfen zu können die Haie und Ozeane zu schützen.
Foto: Jan Bierwirth
Welche Gefahr besteht für die Ozeane?
Hai in verschiedenen Produkten, das ist ein ökologisches Risiko. Der Verlust von verschiedenen Haiarten wird dadurch beschleunigt und es ist eine Gefahr für das gesamte Ökosystem Meer. Der Hai spielt nämlich eine besondere Rolle im Ökosystem Meer.
Photo: Jan Bierwirth
Welches Risiko besteht für unsere Gesundheit?
- Lebensmittelkreislauf: Gibt es keine Haie mehr, dann gibt es mehr kranke Fische. Das führt dazu das Krankheiten über die Fische in den Lebensmittelkreislauf an Land gelangen.
- Gesundheitsrisiko: Giftstoffe (unter anderem Methylquecksilber) können in Haiprodukten enthalten sein. Hier gibt es fehlende Regelungen.
Warum gibt’s überhaupt Hai zu kaufen?
Eine Antwort ist: Beifang. Bei einer „nicht nachhaltigen“ Fischerei geraten viele Haiarten mit in die Netze, als so genannter Beifang. Die Gesetzeslage, was mit den Haien im Beifang passiert ist, je nach Haiart, verschieden. Mehr Infos zur Gesetzeslage gibt’s in diesem Blogbeitrag!
Verbote und Gesetze gibt es nicht nur beim Beifang: Die „Schillerlocke“ also der Dornhai wird als Spezialität in Deutschland angeboten – ein Importverbot für die bedrohte Haiart gibt es nicht. In Österreich zum Beispiel gibt’s bereits ein Importverbot und in der Schweiz läuft aktuell eine Petition für ein Importverbot von Hai- und Rochenprodukten! Hier bekommt ihr mehr Infos zur Petition in der Schweiz!
Photo: Jan Bierwirth
Unsere Forderungen:
- Verschärfte Regulierung von Fang und Import
- Reform der Fischerei hin zu nachhaltiger Fischerei: Mehr Schutzgebiete und weniger bis kein Beifang, sodass das Ökosystem Meer und damit der Lebensraum der Haie geschützt wird.
- Kennzeichnungspflicht für Produkte mit Hai, damit jede:r einen Einfluss hat.
- Pflanzliche Alternativen nutzen: Squalen zum Beispiel aus Weizen oder Oliven gewinnen.
Photo: Jan Bierwirth
Warum ist deine Unterstützung so wichtig?
Mit der Kampagne „Contains Shark. Know Your Choice“ schaffen wir Aufmerksamkeit und setzen uns dafür ein, gesunde Haipopulationen weltweit zu erhalten. Unterstütze Sharkproject International – damit wir gemeinsam unserem Ziel Schritt für Schritt näherkommen.
Das Team von Sharkproject International wird mit den Forderungen zu Gesetzen (verschärfte Regulierung von Fang und Import, Kennzeichnungspflicht auf Haiprodukten) auf die Politik zugehen. Ein großes Vorbild dabei ist das Importverbot von Haiprodukten in Österreich.
Wir setzen uns für eine nachhaltige Fischerei in der EU ein und haben dazu gemeinsam mit Pro Wildlife ein Statement erstellt.
Unterstütze unsere Arbeit, damit wir Schritt für Schritt zum Ziel kommen!
Jedes kleine Puzzleteil kann einen Teil dazu beitragen, um Haie und die Ozeane zu schützen. Und wenn du magst, kannst du direkt damit anfangen und in deinem Alltag ein Puzzleteil setzen: Spreche mit Freunden und Bekannten über das Thema oder schau mit neugierigem Blick auf Inhaltslisten von deiner Tagescreme. Sei ein Teil davon, die faszinierenden Tiere zu schützen und damit auch das unglaublich tolle Ökosystem Meer!
Foto: Jan Bierwirth