2. August 2017 .he

Stellungnahme von SHARKPROJECT zu den Vorwürfen von Dr. Erich Ritter vom 26. Juli 2017 auf der Facebook-Seite ‚Erich Ritter SharkSchool‘

Als gemeinnützige Organisation mit ausschließlich ehrenamtlichen Mitarbeitern setzt sich SHARKPROJECT seit Jahren für den Schutz der Haie und des marinen Ökosystems ein. Leider sehen wir uns aktuell Vorwürfen von Herrn Dr. Erich Ritter ausgesetzt, der uns als „dubiose und unseriöse Organisation“ bezeichnet, und der auf Geschehnisse abzielt, die zum Großteil über ein Jahrzehnt zurück liegen. Wir können und möchten dies nicht unkommentiert lassen.

Diese Stellungnahme ist auch zum Download verfügbar (pdf, 163 kB, hier klicken).

Unsere Stellungnahme gliedern wir in fünf Abschnitte:

1. Wer ist SHARKPROJECT?

SHARKPROJECT besteht aus den rechtlich selbständigen Vereinen für International, Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Unsere Organisation und alle unsere Ländervereine arbeiten rein ehrenamtlich. Bei uns gibt es für Mitglieder und Campaigner keine Gehälter, keine Spesen und keine Aufwandsentschädigungen. Das ist satzungsgemäß festgelegt. „Alles Geld für die Haie und das Meer“ ist unsere Devise.

Wir finanzieren dies allein über Spenden und Merchandisingartikel, wie die meisten anderen gemeinnützigen Organisationen auch. Alle Reinerlöse gehen ausschließlich in unsere Kampagnen.

Soweit zunächst zu uns.

2. Dr. Erich Ritter

Entgegen seiner Behauptung war Dr. Ritter weder Gründungsmitglied noch jemals zahlendes Mitglied von SHARKPROJECT. Als er von seinem Unfall genesen war, gaben wir ihm eine Chance als wissenschaftlicher Leiter in unserer damals noch sehr jungen Organisation. Später kam es zum Bruch und zu einem „Rosenkrieg“. Unschön, aber nicht wegzudiskutieren.

Seit dieser Zeit kommt es von seiner Seite her immer wieder zu Angriffen gegen uns, die wir zwar zur Kenntnis nahmen, im Interesse der Sache aber in der Regel seit Jahren unerwidert lassen. Derzeit arbeiten wir mit über 60 internationalen und nationalen Natur- und Artenschutz-Organisationen zusammen; es liegt uns fern, die Konfrontation zu anderen Haischützern zu suchen. Dies dient nie der Sache des Haischutzes!

Bei der von Dr. Ritter betriebenen Unternehmung ‚SharkSchool‘ handelt es sich offensichtlich nicht um eine gemeinnützige Organisation. Er agiert im Rahmen eines gewerblichen Betriebs, der die gewünschten Gewinne durch die Durchführung und den Vertrieb von Vorträgen, Kursen, Tauchreisen und Produkten erzielt.

Im Rahmen des derzeit geplanten Neubaus eines Haiaquariums in Pfungstadt tritt er als Schirmherr auf. Seine gewerblichen Unternehmungen sind fest in das Konzept des geplanten Aquariums integriert und werden von den Betreibern als zentraler Bestandteil des Unternehmens ‚Shark City‘ dargestellt. Seine Motive in Pfungstadt liegen daher offen.

3. Hai-Aquarien

SHARKPROJECT ist über 15 Jahre alt. In dieser Zeit haben sich die technischen Möglichkeiten ebenso wie die Gewohnheiten der Menschen verändert – und auch unsere eigene Haltung hat sich entwickelt. Wir hatten während dieser Zeit eine lange interne Diskussion über den Nutzen und die ethische Bewertung zur Aquarienhaltung von Großhaien.

In den Anfängen unserer Organisation betrachteten wir Aquarien mit Haien noch als ideale Kommunikationsform und akzeptierten gefangene Haie als „Botschafter ihrer Art“. Damals gehörten Aquarien zu den wenigen Plattformen, die sich uns boten, um Menschen über diese Tiere zu informieren. Dies gilt so heute nicht mehr. Im Jahr 2017 können wir mit ganz anderen Kommunikationsformen und Mitteln arbeiten, und auf ganz anderen Wegen Menschen erreichen, schneller und effektiver. Wir haben uns deshalb weiter entwickelt und unsere Meinung geändert.

Unsere Haltung ist auf unserer Homepage dargestellt: https://www.sharkproject.org/stellungnahme-zu-haiaquarien-und-delfinarien/ <- hier klicken.

Es sind dabei nicht alle Aquarien über einen Kamm zu scheren. Wir beschränken unsere Unterstützung heute auf einige wenige Einrichtungen, die wir nach strengen Kriterien auswählen. Maßgebliches Argument: man kann sie nicht einfach schließen – die dort heute lebenden Tiere können nicht ausgewildert werden. Wir müssen ihnen daher zugestehen, ihr heutiges Leben fortzuführen.

Unsere Haltung zu diesem Thema hat sich deutlich geändert. Dass wir uns dadurch bei einigen Wenigen unbeliebt machen, ist uns bewusst. Wir gehen aber einen Mittelweg, den wir gut begründen und vertreten können.

Es trifft zu, dass in den ersten Jahren von SHARKPROJECT Kontakte zu zwei geplanten Aquarien in Österreich und Deutschland bestanden, und wir erste Planungen der Betreiber jeweils ein Stück weit begleiteten. Herr Dr. Ritter war damals eine treibende Kraft hinter diesen Projekten. Die interne Unterstützungszusage an das Sea-Star-Aquarium, die Herr Dr. Ritter jetzt unerlaubterweise veröffentlich hat, erfolgte in dieser Anfangszeit.

Aber: Zu keinem Zeitpunkt unserer Geschichte verfügte SHARKPROJECT auch nur ansatzweise über ausreichend finanzielle Mittel, und niemals bestand die Absicht, selbst ein Aquarium zu kaufen oder zu bauen. Es ging hier ausschließlich um eine Zusage zur Unterstützung mit Film-, Fotomaterial und Ausstellungsstücken, die der Betreiber des Sea-Star-Aquariums von uns für seine Bankgespräche erbat. Alle Details sollten noch abgestimmt werden. Dazu kam es jedoch aus verschiedenen Gründen nicht. Wir haben damals das Thema ‚Wildfänge‘ oder den Ausschluss unpassender Haiarten nicht mit heutigen Augen und unserem heutigen Wissen betrachtet; heute kann und wird es ein solches Unterstützungsangebot von uns nicht mehr geben.

Mit der Gründung von SHARKPROJECT Austria, SHARKPROJECT Germany und SHARKPROJECT Switzerland kamen im letzten Jahrzehnt neue Menschen und neue Ansichten hinzu. Da haben wir sorgfältig gegeneinander abgewogen. Wenige bestehende Einrichtungen tolerieren wir – soweit sie Bestand behalten, arbeiten wir mit ihnen auch zusammen und transportieren unsere Botschaft auch auf diesem Weg, solange er nun einmal besteht. Andererseits sind wir ganz klar gegen neue Großaquarien. Die Gründe dazu haben wir genannt.

Hier kommt ‚Shark City‘ ins Spiel. In Pfungstadt geht es nicht nur um ein neues Aquarium: hier geht es um die Speerspitze einer drohenden Entwicklung. Weltweit und auch hier in Deutschland sind mehrere solcher Hai-Aquarien geplant. Die Gründe dafür liegen wahrlich nicht in der Liebe zu diesen Tieren: Die investierten Gelder könnten – direkt in den Haischutz geleitet – einen vielfach größeren Schutzeffekt auslösen.

‚Shark City‘ wird aus unternehmerischen Motiven geplant: es soll Geld verdient werden. Punkt. Die einstmals stolzen Flaggschiffe der Aquarienindustrie – die Delfinarien – stehen weltweit unter Beschuss. In den letzten Jahrzehnten wurden alleine in Deutschland 12 von 14 Delfinarien geschlossen, nur in Nürnberg und Duisburg werden noch diese Show-Aquarien betrieben. Der Grund für diesen Trend dürfte in einem begrüßenswerten Umdenken der Bevölkerung in Bezug auf Delfinarien und die Haltung dieser hochsozialen Tiere liegen.

Wer also große Aquarien an viele Besucher „verkaufen“ will, muss umdenken: Jetzt sollen die Großaquarien mit Haien als Verdienstquelle gefüllt werden. Es wird hierbei bewusst verdrängt, dass Haie ähnlich sozial leben wie Delfine, wie aktuelle Studien ausdrücklich zeigen. Geld verdienen auf dem Rücken der Haie, auf dem Rücken bedrohter Tiere: Das wollen wir verhindern. Welche Empfindlichkeiten und welchen Geldbeutel wir damit treffen, ist uns egal.

Den Betreibern und Dr. Erich Ritter augenscheinlich nicht.

Stattdessen wird das geplante Aquarium als Begegnungsstätte zwischen Mensch und Hai verklärt, und als wichtigster Weg, den bedrohten Tieren zu helfen. Das ist vordergründig und durchschaubar. Wäre es so einfach, hätten die 250.000 Besucher, die jährlich das Hai-Aquarium auf Fehmarn besuchen, längst die Welt der Haie und die Sicht der Europäer auf den Schutz dieser Tiere verändert. Offensichtlich hat dies nicht funktioniert. Bis ‚Shark City‘ die Besucherzahlen erreicht, die Fehmarn in den letzten zehn Jahren hatte, gibt es wohl keine Haie mehr.

Hai-Aquarien retten letztlich keine Haie. Das investierte Geld wäre anders sehr viel effektiver einsetzbar.

Deshalb stehen wir mit all den anderen Organisationen gegen ‚Shark City‘. Dieser Druck zeigt Wirkung: In Sinsheim sind die Betreiber gescheitert. Nun droht ihnen das Scheitern auch am alternativen Standort in Pfungstadt. Bei den Betreibern geht es hier um Millionensummen an Investitionen und Gewinnerwartungen, die durch unsere Kampagne akut gefährdet sind.

Und damit kommen wir zu Punkt 4.

4. Fake-News, Lügen und Bedrohungen

Wo es keine Argumente mehr gibt, ist es nach amerikanischem Vorbild schlechte Sitte, den Gegner zu diskreditieren und persönlich zu bedrohen. Derzeit sind wir von SHARKPROJECT dieser Gegner, und wir sehen uns im Moment einer entsprechenden Kampagne ausgesetzt.

Bei genauem Hinschauen und Überprüfen der Vorwürfe bleibt davon nichts übrig, aber die Absicht wird klar.

– Uns werden alte und überholte Ansichten und Taten vorgeworfen (beispielsweise eine eigene Aquarienplanung etc.). Die Gründe für unseren Richtungswechsel haben wir mehrfach dargestellt. Selbst noch so viele Belege unserer anfänglichen, damaligen Haltung (früher) ändern nichts an unserer heutigen, gewachsenen Überzeugung.

Diese ist den Betreibern und Dr. Ritter bekannt – sie wird bewusst ausgeblendet.

– Die Fortführung der Unterstützung weniger, von uns ausgewählter Hai-Aquarien liegt daran, dass die vorhandenen Tiere bis zu ihrem Tod noch als Botschafter ihrer Art fungieren können. Sie können auch nicht ausgewildert werden: dies ist rechtlich nicht zulässig, und auch dem Tier gegenüber unverantwortlich, das im Meer nicht überleben würde. Dazu haben wir in unserer Aquarien-Richtlinie mehr erklärt.

– Uns vorzuwerfen, wir wären nur gegen das neue Aquarium, weil wir „nicht dabei sind“, ist albern. Diese gezielte Attacke ist so offensichtlich unwahr, dass wir gar nicht näher darauf eingehen wollen.

– Uns wird unterstellt, wir würden Hai-Eier in Schulen geben und den Klassen die Verantwortung übergeben, bis die Haie geschlüpft sind. Dies ist eine böswillige Unterstellung: Wir haben so etwas niemals gemacht, und wir würden es auch nie tun. So etwas wäre unverantwortlich!

Korrekt ist allein, dass wir unseren Schulreferenten konservierte, unbefruchtete Hai-Eier von Stierkopfhaien und Port Jackson Haien als Anschauungsmaterial für unsere Schulvorträgen zur Verfügung stellen. Diese erhalten wir gelegentlich von der Wilhelma in Stuttgart, im guten Ansinnen der Ausbildung der Kinder.

– Wir sollen Haie gezüchtet haben und sie unerlaubt im Mittelmeer ausgesetzt haben. Dies ist falsch – und Dr. Ritter weiß dies auch.

Hier der Hintergrund: Das Sea-Star-Aquarium in Coburg ist 2006 an uns mit der Idee herangetreten, dort benötigte Finanzmittel für eine Kampagne des Aquariums zu organisieren. Die Kampagnenidee beinhaltete die Zucht von Katzenhaien, die in Italien sehr gefährdet sind, und die spätere Freilassung der Jungtiere in einem Naturschutzgebiet vor Elba. Da uns die Betreiber als seriöse und verantwortungsbewusste Menschen bekannt waren, und wir die bereits existierenden Eier nicht der drohenden Vernichtung aussetzen wollten, entschlossen wir uns, das Projekt des Aquariums mit der Spendenaktion „Born To Be Wild“ zu unterstützen. Die allein vom Aquarium geplante und durchgeführte Zucht und Freilassung ist gut und ausführlich dokumentiert über eine Sendung von VOX-Tierzeit, die die ganze Aktion begleitet hat. Wir haben diese Aktion in unserem Namen über eine Spendenkampagne unterstützt und dadurch teilweise finanziert.

Übrigens gehören Katzenhaie zu der wenigen Haiarten, bei denen eine Zucht tatsächlich möglich ist. Hierzu werden wir in Kürze in unserer ausführlichen Stellungnahme zu ‚Shark City‘ mehr ausführen; sie ist gerade in Vorbereitung.

Und auch hier ganz deutlich: Diese Kampagne war in den Anfangsjahren unserer Organisation, und wäre mit unserem heutigen Wissen und unserer heutigen Haltung nicht mehr möglich. Wir würden heute genau umgekehrt agieren und gegen eine solche Kampagne arbeiten.

Nebenbei: Die offizielle Genehmigung des Naturschutzgebietes für die Auswilderung wurde uns von den Betreibern des Sea-Star-Aquariums mehrfach bestätigt; dies ist auch in einem Fernsehinterview vor laufenden Kameras erfolgt. Es ist eine Lüge, dass es rechtliche oder sonstige Probleme für SHARKPROJECT mit den Behörden in Elba gegeben habe.

– Ein weiterer Vorwurf: SHARKPROJECT wäre eine unseriöse Organisation, die versucht, mit dubiosen Vorgehensweisen und Kampagnen die breite Öffentlichkeit für dumm zu verkaufen. Wer uns kennt, weiß: das ist Unfug.

Hinter unseren vier Vereinen (jeweils in den Ländern nach Prüfung öffentlich als gemeinnützig anerkannt) stehen über 200 hochengagierte, ehrenamtliche Menschen, Campaigner, Schulreferenten, Projektleiter, Wissenschaftler und letztendlich auch vier Vorstände, die oftmals Ihre gesamte Freizeit dem Dienst der Sache opfern. Als Vorstände stehen wir für all diese Menschen ein, die Großartiges leisten. Jeder Einzelne tut es auf seine Weise, da wo er kann. Unsere Schulreferenten nehmen sich teils Urlaub, um in die Schulen zu gehen und Kinder aufzuklären. Unsere Campaigner recherchieren vor Ort, helfen bei Veranstaltungen und informieren, wo sie können. Aus diesen Reihen von Menschen sprudeln Ideen und entstehen Projekte, die z.B. in so sinnvollen Kampagnen wie „Schillerlocke = Killerlocke“, dem MSC-Projekt oder unserer Azoren- und Vigo-Kampagne umgesetzt werden. Wir sind IUCN-Mitglied und engagieren uns weltweit für den Schutz der Meere und der Haie. Die politische Arbeit wird immer wichtiger für uns – und wir nehmen diese Herausforderung gerne an. Wir sind transparent und ehrlich – wir verkaufen niemanden für dumm.

– Ebenso neben der Sache liegt der Vorwurf, SHARKPROJECT verfüge weder über Wissenschaftler noch über Fachausbildung.

Zunächst: Niemand muss Wissenschaftler sein, um Hai- oder Meeresschützer zu sein. Es ist nicht nötig, persönlich mit Haien zu forschen, um Schulvorträge zu halten. Eine wissenschaftliche Ausbildung ist nicht nötig, um vor Ort zu recherchieren, Fakten zu sammeln und Kampagnen auszuarbeiten.

Aber: Wir haben viele Wissenschaftler in unseren Reihen. Viele unserer Aktiven sind Meeresbiologen, Biochemiker oder Biologen; und es werden immer mehr. Wir erfreuen uns ausgesprochen gutem Zulauf von jungen, fachnahen Menschen, die gemeinsam mit uns aufklären möchten. Und wir haben Aquarienexperten, Meeresbiologen und Toxikologen in unserem Expertenstamm, die jederzeit bereit sind, fachlich zu unterstützen. Unsere wissenschaftliche Expertise ist breit genug aufgestellt, um hier nicht angreifbar zu sein.

– In der Überschrift steht „Bedrohungen“. Ja – es wurde inzwischen persönlich gedroht. Nach der Podiumsdiskussion im April in Sinsheim hat Dr. Erich Ritter in einer E-Mail Robert Marc Lehmann angedroht, seine Reputation öffentlich zu beschädigen, falls dieser nochmals etwas gegen Herrn Dr. Ritter sagt.

Eine sehr massive Drohung, auf Grund derer wir aus Sicherheitsgründen die Namen aller unserer Experten vorläufig von der Website nahmen.

Robert wollte den Mailverkehr zunächst nicht veröffentlichen, da er trotz der massiven Drohungen Dr. Ritters Reputation nicht schaden wollte. Er hatte die Hoffnung, dass die aktuelle Auseinandersetzung um ‚Shark City‘ keine persönlichen Schmutzangriffe erleben müsste; weder er noch SHARKPROJECT empfinden diese Form der Kampagne als eine sinnvolle, zielgerichtete Art der sachlichen Auseinandersetzung.

Wir könnten es gelassen aussitzen, auf solche Art diffamiert zu werden. Unsere Freunde, Förderer und Mitstreiter wissen, dass die Angriffe haltlos sind. Es soll versucht werden, uns durch Drohungen den Mund zu verbieten. Die per Facebook und Internet ausgetragene Verleumdungs- und Drohkampagne gegen unsere ehrenamtliche Organisation soll uns als unglaubwürdig hinstellen.

Wir wollen uns in diesen „Sumpf der Auseinandersetzung“ nicht hineinziehen lassen und haben lange überlegt, einfach auf Dr. Ritters unverschämtes Posting überhaupt nicht zu antworten.

Aber im Interesse all der Menschen, die ehrenamtlich für SHARKPROJECT arbeiten, dürfen wir das nicht auf uns sitzen lassen.

5. Fakten zu Aquarien

In einer gesonderten Stellungnahme zu ‚Shark City‘ werden wir auf die Aquarienhaltung eingehen und detailliert nochmals aufführen, warum wir gegen neu gebaute Schauaquarien sind. Natürlich lässt sich auch Robert Marc Lehmann nicht den Mund verbieten: er hat für das kommende Michelbuch „MICHEL und die Fischräuber“ den Sachteil geschrieben. Dieser wird den Aquarienbetreibern nicht gefallen, ebenso wie unsere klare Stellungnahme zu ‚Shark City‘, die in einigen Tagen veröffentlicht wird.

Wir behandeln die beiden Themen bewusst getrennt voneinander, da die Anfeindungen gegen uns mit unserem grundsätzlichen „NEIN zu Shark City“ nichts zu tun haben.

Das eine ist ein einseitiger, persönlich motivierter und seit Jahren anhaltender Feldzug gegen SHARKPROJECT. Hiergegen haben wir uns mit dieser Stellungnahme positioniert.

Das andere ist unsere sachliche Kritik an ‚Shark City‘, die wir noch untermauern werden.

Wir fordern Dr. Erich Ritter (und die anderen Fürsprecher von ‚Shark City‘) auf, die Schmutz- und Bedrohungskampagne zu beenden. Wir legen Wert auf die Feststellung, dass nicht SHARKPROJECT hiermit angefangen hat – und damit sind wir es auch nicht, die das Ende herbeiführen können.

Schmutzwerfen als Debattenmittel ist Kindergartenniveau.

Wir arbeiten auf sachlicher Ebene. Wir diskutieren Fakten.

 

Heusenstamm, den 2. August 2017

Die Präsidien und das gesamte Team der gemeinnützigen und rein ehrenamtlichen SHARKPROJECT-Organisationen:

SHARKPROJECT International e.V.

SHARKPROJECT Germany e.V.

Verein SHARKPROJECT Switzerland

SHARKPROJECT Austria

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