14. Februar 2018 .he

SHARKPROJECT unterstützt die Errichtung der ersten SharkSafe Barrier in Australien

(c) Daniel Botelho

Die SharkSafe Barrier ist eine neue Technologie, durch die Hainetze entbehrlich werden sollen. Durch ihren künftigen Einsatz an entsprechenden Küstenbereichen sollen möglichst viele Hainetze und Smart-Drum-Lines abgebaut und durch eine ökofreundliche Schutzbarriere ersetzt werden können. Jährlich sterben tausende Tiere in den Netzen und an den Hakenleinen der heutigen Abhaltevorrichtungen – auch gefährdete und geschützte Arten, seltene Delphinarten, Seelöwen, Schildkröten oder kleine Wale.

Jetzt startete mit Unterstützung von SHARKPROJECT eine Expedition nach New South Wales in Australien zur Vorabprüfung, ob besonders kritische Strandabschnitte dort für die SHarkSafe Barrier geeignet sind.

Foto: Sara Andreotti

Foto: Sara Andreotti

SHARKPROJECT unterstützt seit längerem diese neue Technologie und fördert die weitere Entwicklung in Zusammenarbeit mit der Universität Stellenbosch/Südafrika (mehr zur Zusammenbeit und den Hintergründen auf https://www.sharkproject.org/sharksafe-barrier/).

Die Expedition nach Australien nahm einen vielversprechenden Anfang. Bei einem sehr intensiven Gespräch mit hochrangigen Vertretern des für „Haischutz“ zuständigen Ministeriums in Sydney war SHARKPROJECT über Videokonferenz zugeschaltet. Am 9. Februar 2018 begann dann die Expedition unter Leitung von Dr. Sara Andreotti von der Universität Stellenbosch zur Erkundung der Strandabschnitte im Norden von New South Wales. Diese gelten als besonders hai-kritisch und sind daher besonders interessant als Testbereich für die SharkSafe Barrier.

Mike Rutzen (links) und Dr. William Robbins (rechts) auf dem Weg zur Bodenuntersuchung. Foto: Sara Andreotti

Mike Rutzen (links) und Dr. William Robbins (rechts) auf dem Weg zur Bodenuntersuchung. Foto: Sara Andreotti

Ziel der Expedition ist die Prüfung, ob die Bodenverhältnisse die Installation der SharkSafe Barrieren zulassen. Das ist die Voraussetzung für weitere Planungsschritte zur Errichtung einer ersten SharkSafe Barrier am fünften Kontinent.

Mit einem Spezialwerkzeug untersucht hier Mike Rutzen (unten) die Bodenbeschaffenheit, ob diese für die Fundamente einer Sharksafe Barrier stabil genug ist. Foto: Sara Andreotti

Mit einem Spezialwerkzeug untersucht hier Mike Rutzen (unten) die Bodenbeschaffenheit, ob diese für die Fundamente einer Sharksafe Barrier stabil genug ist. Foto: Sara Andreotti

Wir berichten weiter!

Fotos: Dr. Sara Andreotti

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