27. Mai 2015 admin

SHARKPROJECT testet das Taucher-Ortungs-System ENOS

(c) Seareq / SHARKPROJECT

SHARKPROJECT schützt die Haie – ENOS® schützt SHARKPROJECT

Auf der „boot“ 2015 hatte Seareq aus Rösrath bei Köln angekündigt, SHARKPROJECT mit einem ENOS®-System auszurüsten. Nun hat die Übergabe des Taucher-Ortungssystems stattgefunden, rechtzeitig vor unserer aktuellen Forschungs- und Tauchreise.

Diese findet wieder einmal im Blauwasser statt, im offenen Meer. Dort taucht6 man ohne Orientierungspunkte und ist allen Strömungen vollständig ausgesetzt. Da schwimmt immer die Gefahr mit, so weit abgetrieben zu werden, dass man nach dem Auftauchen nicht mehr gesehen wird.

Gerhard Wegner, Gründer und Präsident von SHARKPROJECT International: „Haie leben nun mal in strömungsreichen Gewässern. Deswegen müssen wir da rein, sonst können wir keine Haiforschung betreiben.“ So ziemlich jeder in seinem Team wurde schon mal von einer starken Strömung abgetrieben. „Ein Moment, den ich nicht noch einmal erleben möchte. Da war mir richtig mulmig zumute! Vorher, unter Wasser bei den Haien, nicht.

ENOS® und SIBO.1 zum Schutz von Sharkproject

(c) Seareq / SHARKPROJECT

(c) Seareq / SHARKPROJECT

Das soll in Zukunft besser werden, denn Seareq hat SHARKPROJECT mit seinem ENOS®-System ausgerüstet. Rechtzeitig vor der Abreise nach Protea Banks in Südafrika hat Karl Hansmann, Inhaber von Seareq, Gerhard Wegner das Ortungssystem und einige Signal-Bojen SIBO.1 überreicht.

Protea Banks ist für seine Tigerhaie bekannt – aber eben auch für seine Strömungen. „Da muss man kein Prophet sein, um im Voraus zu wissen, dass ENOS® hier zum Einsatz kommt“, konstatiert Wegner, „und auch SIBO.1, weil es hier oft ziemlich hohe Dünung gibt.

Die neue Boje von Seareq ist nach unseren Informationen die erste weltweit, mit der man einen ENOS®-Sender sehr hoch über die Wasseroberfläche halten kann – was die Wirkungsweise noch mehr verstärkt. Günstig ist auch, dass das Rettungssystem ohne Lizenz und Funkzeugnis angewendet werden darf. So kann man es problemlos ins Ausland mitnehmen.

Hansmann: „Alle von Seareq sind stolz, dass wir Sharkproject und diese wichtige Arbeit unterstützen; mit unserem ENOS®-System und natürlich auch mit unserer Boje SIBO.1.

Wir von SHARKPROJECT sind dankbar für das System und werden es ausgiebig testen. Entsprechender Bericht folgt.

Foto (c) Seareq / SHARKPROJECT

 

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