26. September 2016 .he

SHARKPROJECT meldet: REAL bewirbt Dornhai. Wir fordern zum Protest auf.

Katalog (c) REAL/Metrogruppe; Screenshot SHARKPROJECT

Ein weiteres Mal bietet die REAL-Kette Schillerlocken als „Sonderangebot“ an – der Prospekt der laufenden KW 39 bewirbt dies.
REAL ist eine Handelsmarke der Metro-Gruppe aus Düsseldorf, die neben den hauseigenen C&C-Großmärkten auch Eigentümer der Ketten Media Markt und Saturn ist. Trotz intensiver Informationen verweigert sich die Metro-Gruppe seit über einem Jahrzehnt unseren Versuchen, Schillerlocken auszulisten.

Die Verantwortlichen wissen hierbei sehr genau, dass das Siegel des MSC für den Dornhai – denn nichts anderes sind Schillerlocken – keinerlei Aussage darüber macht, ob der Konsum für den essenden Menschen gesund ist. Dornhai ist (wie alle Topräuber) hochgradig mit Methylquecksilber belastet, dem meisttoxischen Umweltgift, das von unserem Körper hundertfach besser resorbiert wird als das bekannt giftige Quecksilber. Es sammelt sich im Körper an – mit jedem Konsum. Die EU, die WHO, das Bundesumweltamt – alle raten schwangeren Frauen und stillenden Müttern sowie Kindern und Jugendlichen ausdrücklich, auf jeglichen Verzehr von methylquecksilberhaltigen Fischen zu verzichten. Die übrigen Erwachsenen sollten ebenfalls verzichten.

Staatliche Lebensmittelkontrollen sind hierbei ebenso fehlerhaft wie die Grenzwerte für Methylquecksilber, die zum Konsum zugelassen sind. Wir finden dies skandalös – umso mehr aber ist es ein Skandal, wenn Lebensmittelfachgeschäfte diese bekannten Fakten ignorieren und sich auf MSC-Siegel und gesetzliche Erlaubnis zurückziehen, um auf Kosten der Kundengesundheit Umsätze zu machen.

Katalog (c) REAL/Metrogruppe; Screenshot SHARKPROJECT

Katalog (c) REAL/Metrogruppe; Screenshot SHARKPROJECT

Wir fordern die Metrogruppe und REAL auf, Schillerlocke endlich auszulisten und nicht mehr anzubieten.
Und wir fordern alle Kunden auf, diese Produkte nicht zu erwerben – setzt REAL keine Schillerlocken ab, wird der künftige Verkauf unlukrativ.

Was kann der Verbraucher sonst tun?

Sprecht die Verkäufer an der Fischtheke an – weist sie höflich auf den Skandal dieses Warenangebots hin; übt Druck auf die Filialen aus, Dornhai auszulisten und nicht mehr anzubieten; informiert andere Kunden über die Gesundheitsbedenken und animiert diese, die Kaufentscheidung zu überdenken.

Bleibt bitte stets höflich und sachlich – aber helft uns, der Metrogruppe und den REAL-Märkten klar zu machen: Wir möchten keine Schillerlocken mehr im Handel sehen!

 

Mehr zur laufenden Kampagnme „Schillerlocke = Killerlocke“ auf unserer Homepage unter www.sharkproject.org/schillerlocke.

Katalog (c) REAL/Metrogruppe; Screenshot SHARKPROJECT

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