21. September 2016 .he

SHARKPROJECT Kalender 2017: Shark Mystery

(c) SHARKPROJECT

Der SHARKPROJECT-Kalender 2017 hat das Thema „Shark Mystery“.

12 wundervolle Unterwasseraufnahmen von Herbert Futterknecht, Christine Gstöttner, Franz Hajek, Klaus-Peter Harter, Friederike Kremer-Obrock, Paul Munzinger, Willie Niedermayr, Nuno Sá, Heinz Toperczer, Michael Weberberger und Gerhard Wegner zeigen Ammenhai, Blauhai, Bullenhai, Epaulettenhai, Fuchshai, Großen Hammerhai und Weißen Hai, Riesenmaulhai, Schwarzspitzenhai, Stierkopfhai, Weißspitzen-Hochsee- und -Riffhai und Zitronenhai.

Der Kalender wird in limitierter Auflage ab der zweiten Oktoberwoche im SHARKPROJECT-Lizenzshop erhältlich sein; ein Teil der Auflage ist traditionell für den Verkauf auf der Messe „boot“ im Januar vorbehalten.

Über Haie weiß man eigentlich fast alles!
Zumindest denkt man das beim Betrachten des Fernsehprogramms. Ja, da hat man fast das Gefühl, als ob der Hai das interessanteste Tier der Welt wäre. Aber was wissen wir wirklich über Haie?

Zunächst ist festzustellen, dass wir von den meisten Haiarten so gut wie überhaupt nichts wissen. Der Grund ist einleuchtend: Man muss die Tiere erst einmal finden. Und logisch: Je seltener die Art ist, je mehr ihr Lebensraum unserem Blick entfernt ist, desto schwieriger ist es auch, sie zu filmen.

(c) Herbert Futterknecht / SHARKPROJECT

(c) Herbert Futterknecht / SHARKPROJECT

Die meisten Filme konzentrieren sich nur auf einen: den Großen Weißen Hai. Weiß man also wirklich alles über diesen Hai?
Nein, das Gegenteil ist der Fall. Niemand hat bisher eine Geburt oder gar eine Hochzeit gesehen, und vieles, was wir von diesen Tieren zu wissen glauben, ist mehr These als Analyse.

Ein schönes Beispiel dafür ist das WHITE SHARK CAFE, ein Areal zwischen Mexico und Hawaii. Dieses Gebiet ist einer der weltweit geheimnisvollsten Treffpunkte für Weiße Haie. Von August bis Dezember jagen sie vor der Küste Kaliforniens. Pünktlich im Januar begeben sie sich auf eine 4.000 km lange Reise in die Gewässer rund um Hawaii, wo sie sich von April bis Juli tummeln. Auf halber Strecke befindet sich ein Rastplatz – das sogenannte »Café zum Weißen Hai«. Forscher wie z. B. der mexikanische Wissenschaftler Maurico Hoyos vermuten, dass es sich hier um Paarungsgebiet der großen Raubfische handelt.

Da die Tiere vom Aussterben bedroht sind, ist ihr Schutz inzwischen eine internationale Angelegenheit. Weltweit werden Anstrengungen unternommen, diese Art zu schützen und zu erhalten.
Aber wie schützt man einen Hai vor Beifang? Vor Treibnetzen und Longlines? Das geht nur über strikte Fischereiverbote in all den Meeresgebieten, die die Tiere während ihrer Wanderungen durchqueren.

Zusammen mit dem Haiforscher Maurico Hoyos wird SHARKPROJECT International dieses Projekt 2017 vorantreiben. Ein erster Step ist das Wissen über die genauen Wanderwege. Hierzu kommen völlig neu entwickelte, haifreundliche Tags zum Einsatz. Wir werden über dieses Projekt im Blog und auf facebook berichten.

SHARKPROJECT wird 2017 weitere Forschungsprojekte dieser Art unterstützen. Unser Etappen-Teilziel hierbei ist, mehr über die Wanderwege und das Verhalten der Tiere zu erfahren.

Unser Hauptziel bleibt natürlich, die Wanderwege kurz- bis mittelfristig vor der Fischerei zu schützen.

Und damit die Arten zu schützen.

(c) SHARKPROJECT

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Kalenderbilder (c) SHARKPROJECT

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