5. Januar 2015 admin

SHARKPROJECT Germany ist neu strukturiert – Große Aufgaben in einem großen Land

Die Haischutzorganisation SHARKPROJECT gliedert sich seit einigen Jahren in vier Vereine auf. Der internationale Dachverband und Lizenzhalter SHARKPROJECT International e.V., die Ur- und Keimzelle der NGO mit dem Präsidenten Gerhard Wegner, koordiniert federführend und weltweit. In den drei deutschsprachigen Ländern bestehen inzwischen Ländervereine, die jeweils regional umsetzen und vor Ort präsent sind.

Der SHARKPROJECT Germany e.V. ist der Landesverein mit dem deutlich größten Aktionsgebiet – Deutschland. Nach dem berufsbedingten Rücktritt seines Präsidenten Dr. Andreas Keppeler hatte Gerhard Wegner als Übergangslösung die Präsidentschaft bis Ende 2014 übernommen. Im November schlug er ein neues Präsidium vor, das ohne Gegenkandidaten einstimmig gewählt wurde. Mit dem neuen Präsidium macht sich SHARKPROJECT Germany stark für neue Herausforderungen.

Um die mannigfaltigen Aufgaben umzusetzen, bedarf es regionaler Aufgabenverteilung und lokaler Strukturen, da ein Präsidium von Ehrenamtlichen personell nicht in der Lage ist, überall gleichzeitig zu sein. Deutschland hat zwei lange Küsten, an denen die landeseigene Fischerei aus Atlantik, Nord- und Ostsee viele Maßnahmen erfordert, um den Beifang der Haifische zu mindern. Bundesweit gilt es, den Konsumenten zu vermitteln, dass Haie nicht nur gefährdet, sondern auch gefährlich sind – wenn man sie verspeist. Und schließlich setzen wir in besonderem Maße auf die Information und Bildung der Jugend, was im Rahmen unseres Schulprogramms sehr zeit- und personalintensiv erfolgt.

Das neue Präsidium hat sich auf die Fahne geschrieben, den flächengrößten Landesverein effektiv zu strukturieren und somit auf die Aufgaben einer Artenschutzorganisation heutzutage fit zu machen.

  • Die neugewählte Präsidentin Friederike Kremer-Obrock aus Langenfeld bei Düsseldorf ist Innenarchitektin mit eigenem Planungsbüro. In ihrer Freizeit ist sie als Tauchlehrerin mit dem Ökosystem und dessen Tieren vertraut und seit Jahren in diversen Naturschutzprojekten engagiert. Sie ist zudem maßgebliche Autorin der neuen Schulprogramm-Materialien, mit denen SHARKPROJECT in Deutschland (und in Übersetzungen weltweit) Kinder und Jugendliche an das Thema heran führt.
  • Der bisherige Vizepräsident Heiner Endemann aus Köln wurde wiedergewählt, nicht zuletzt auch, um Kontinuität zu sichern; der Jurist und Social-Media-Verantwortliche der Artenschutzorganisation sorgt für die richtigen Worte im Umgang mit der Öffentlichkeit, aber auch im Internen mit den kommenden Regionalstrukturen in Deutschland.
  • Als Vizepräsident neu gewählt wurde Meik Obrock; der leidenschaftliche Taucher hat als Manager und Betriebswirt große Erfahrung in Firmenintegration und entsprechenden strategischen und strukturierenden Maßnahmen. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Friederike Kremer-Obrock ist er seit vielen Jahren in diversen Naturschutzprojekten in Deutschland engagiert. Beide sind seit der Gründung von SHARKPROJECT aktive Unterstützer und seit Jahren in der Projektverantwortung unserer Tätigkeiten auf den Azoren.

Präsidium SHARKPROJECT Germany e.V. - Vizepräsident Meik Obrock - Präsidentin Friederike Kremer-Obrock - Vizepräsident Heiner Endemann (von links)Der neue Vorstand dankt insbesondere auch dem bisherigen Vizepräsidenten Wolfram Koch, den seine Aufgabe als Pressesprecher und Medienleiter von SHARKPROJECT International ganz beansprucht; der neue Vorstand freut sich sehr über seine Zusage, auch künftig mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen, wie dies auch von allen anderen Mitgliedern des Vereins zugesichert wurde – und auch in Anspruch genommen werden wird.

Großer Dank und Respekt des Vereins und des neuen Vorstands gebührt aber Gerhard Wegner, der das Schiff SHARKPROJECT nicht nur gebaut, sondern auch seit über einem Jahrzehnt als Kapitän und Steuermann in Personalunion führt und lenkt – und SHARKPROJECT International nach wie vor lenken wird. Er wird weiterhin mitmischen, seine Visionen einbringen, immer eines der Gesichter für Deutschland bleiben, und damit als „die graue Eminenz“ weiterhin intensiv und maßgeblich mitwirken.

Es gibt viel zu tun – tauchen wir ein!
Es gibt viel zu tun – machen wir weiter!
Es gibt viel zu tun – und es lohnt sich!

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