31. Mai 2015 admin

SHARKPROJECT-Germany ernennt Dutzende Schulreferenten und Campaigner

Der Aufruf im Januar 2015 hat sich gelohnt – mehrere Dutzend Interessierte aus ganz Deutschland haben sich gemeldet, um SHARKPROJECT-Schulreferenten oder Campaigner zu werden.

Am 30. Mai wurden diese in einem eintägigen Seminar auf die schönen neuen Aufgaben vorbereitet: Das Präsidium Germany (Friederike Kremer-Obrock, Heiner Endemann und Meik Obrock) wies die Campaigner in das ein, was SHARKPROJECT ausmacht. Was ist das eigentlich für eine Organisation, wie arbeitet sie, welche Ziele und welche Methoden hat die NGO, was hat sie bereits erreicht und was sind aktuelle Kampagnen? Unterstützt vom Pressesprecher International Wolfram Koch, der insbesondere die vergangenen 13 Jahre Revue passieren lies, folgte ein Ausblick auf die Zukunft.

(c) Rike Kremer-Obrock / SHARKPROJECT

(c) Rike Kremer-Obrock / SHARKPROJECT

Insbesondere für die neugestartete Kampagne des SHARKPROJECT-Restaurant-Gütesiegels wurden Strategien und Überzeugungsvorgaben besprochen, um möglichst vielen Restaurantbetreibern im ganzen Land den Verzicht auf Hai, Schwertfisch und Thunfisch näher zu bringen. Die neuen Campaigner dürften hier spätestens jetzt gut vorbereitet sein.

Anschließend folgte eine Unterweisung, zu der wir sehr gerne auch unsere Gastgeber des Tages hinzugeladen haben, die „Wasserlehrer“ (Schwimmen und Tauchen) der Sportgemeinschaft Langenfeld SGL/Schwimmverein Langenfeld, in deren Räumen wir die Tagung durchführen durften.

(c) Thomas Vaupel / Pädagogische Beratung Paul, Wermelskirchen

(c) Thomas Vaupel / Pädagogische Beratung Paul, Wermelskirchen

SHARKPROJECT ist dieses Seminar auch wegen der besonderen Umstände der Schulvorträge wichtig: Thomas Vaupel, Pädagogische Beratung Paul, aus Wermelskirchen sensibilisierte die anwesenden Schulreferenten, Campaigner und einige Gäste zum Thema „Kindeswohlgefährdung„. Ursachen, Gefährdungsformen, Möglichkeiten des Erkennens, Folgen von Gefährdungen, Hilfeformen und rechtliche Grundlagen im Zusammenhang mit diesem Thema waren Seminarinhalt in der Hoffnung, dass wir alle möglichst nie wieder hiermit zu tun haben werden. Nichtsdestotrotz finden wir, dass auch unsere „Vertreter bei den Kindern vor Ort“ hier informiert-wachsam sein sollen – nicht nur durch das erweiterte Führungszeugnis, das wir jedem Schulreferenten abverlangen, möchte SHARKPROJECT so sicher stellen, dass nicht nur die Haie und das Meer im Schutzfokus unserer Mitstreiter stehen.

(c) Rike Kremer-Obrock / SHARKPROJECT

(c) Rike Kremer-Obrock / SHARKPROJECT

Im weiteren Tagesverlauf unterwiesen die Schulprogramm-Verantwortlichen die neuen Schulreferenten didaktisch und inhaltlich. Ihnen wurden dann die neubeschafften, verbesserten Materialien zur Verfügung gestellt, nebst Gebissreplikas, Büchern, Postern und Unterrichtshilfen. Hierbei wurde deutlich, wie informiert und schulbegierig die lieben Menschen sind, die weiterhin oder neuerdings unsere Botschaft in die Schulen tragen werden: Wenn die jüngste Generation die Haie schützt, wird sie die Haie noch weiter erleben dürfen. Die Information und Unterrichtung der Kinder und Jugendlichen ist eine der erfolgversprechendsten Kampagnen von SHARKPROJECT überhaupt.

(c) Rike Kremer-Obrock / SHARKPROJECT

(c) Rike Kremer-Obrock / SHARKPROJECT

Ein gemeinsames Abendessen im Ratskeller Langenfeld – einem mit dem Restaurant-Gütesiegel versehenen gutbürgerlichen Restaurant – rundete den anstrengenden, erfolgreichen und schönen Tag ab.

Danke an die Organisatoren und Teilnehmer – es hat Spaß gemacht. Wir treffen uns wieder.

Foto (c) SHARKPROJECT

SPENDEN & HELFEN

Sie möchten uns unterstützen?
Wir freuen uns immer, über jede Art von Hilfe…

 

Länderauswahl

GDPR Cookie Consent mit Real Cookie Banner