9. November 2017 .he

SHARKPROJECT-Expedition nach Guadalupe Island erfolgreich – „Great White Mystery“ läuft

Foto (c) Herbert Futterknecht / SHARKPROJECT

Das wissenschaftliche Projekt „Great White Mystery“ ist erfolgreich gestartet!

Vom 11. bis 15. Oktober war die Expedition unter Teilnahme von SHARKPROJECT-Beobachtern (und Reisegewinnern) nach Guadalupe Island gereist, um das Tagging der Großen Weißen Haie zu unterstützen. An drei Tagen konnten erfolgreich zwei verschiedene Tags gesetzt werden:

Es ist in unserem Beisein gelungen, einem männlichen Großen Weißen Hai in Zusammenarbeit mit Frederic Buyle und Alex Voyar mit dem neuartigen VMT-Sender zu markieren. Weitere sechs VMT-Sender werden bis Ende Dezember an Haien angebracht und nächstes Jahr im Oktober wieder direkt vom Hai entnommen werden. Zusätzlich konnten wir zwei MiniSur-Sender mit Clips an der Rückenflossen von Weißen Haien befestigen.

Mit all diesen Tags können die Wissenschaftler mehrere Arten von Daten gleichzeitig erfassen: Empfang von akustischen Signalen von anderen markierten Haien, Tiefe und Temperatur. Zusätzlich sind die beiden MiniSur-Sender mit jeweils einer  Onboard-Kamera ausgestattet.

Die Filme werden Oktober 2018 bei der SHARK NIGHT „The Implementation“ in Wien gezeigt werden – am 13.Oktober 2018 im Arcotel Wimberger. Wir versuchen, alle Protagonisten live dorthin zu bekommen, so dass wir aus erster Hand und mit spektakulären Aufnahmen über unser Projekt informieren werden – vielleicht auch bereits über erste wissenschaftliche Erkenntnisse.

Foto (c) Herbert Futterknecht / SHARKPROJECT

Foto (c) Herbert Futterknecht / SHARKPROJECT

Zum Hintergrund: Freitauchen ist die beste Möglichkeit, den Sender zu implementieren. Ein Freitaucher kann sich dem Hai lautlos nähern und den Tag auf der Rückenflosse festklemmen, ohne ihn zu belasten. Der Tag löst sich nach einer vorher programmierten Zeit (hierbei hat uns Yannis Papastamatiou,  Meeresbiologe an der Uni Miami und technischer Spezialist für Satelliten-Tags unterstützt) wieder vom Hai. Ein GPS-Signal ermöglicht die Ortung; der Sender wird wieder eingesammelt. Diese Methode erfolgt komplett nichtinvasiv.

Unserem Ziel, das Verhalten und die Migrationswege der Weißen Haie besser kennen zu lernen, um diese zu Schutzzonen zu machen, sind wir einen großen Schritt näher gekommen.

Fotos (c) Herbert Futterknecht

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