28. Dezember 2014 admin

Sharkproject Austria unterstützt die wissenschaftliche Forschung zu Hainetz-Alternativen

Heuer konnte ein Team von Sharkproject Austria Recherchen zu den berüchtigten Hainetzen in der Region KwaZulu Natal (Südafrika) durchführen. Schon die Luftaufnahmen am Beispiel Margate Beach zeigen, dass durch diese Netze der an sich berechtigte Anspruch, Strandbenützer und Haie zu separieren, durch unmöglich verwirklicht werden kann: drei 214m lange und 6m breite Netze reichen nicht aus (s. Foto). Tatsächlich sind diese Kiemennetze aber Todesfallen für jährlich Hunderte Haie, aber auch Wale, Delfine, Schildkröten, Seevögeln und Rochen.

Ray in Net- A.Walker - KopieMehr durch Zufall stießen wir bei den Vor-Ort-Recherchen auf einen jungen Wissenschafter, Craig O`Connell, der sich bereits seit Jahren mit einer für die Meeresfauna wesentlich schonenderen Alternative befasst. Craig hat an der University of Massachusetts Dartmouth Meeresbiologie studiert und ist Gründer und Director der NPO O`Seas Conservation Foundation (siehe www.oseasfdn.org). Die Forschungsarbeiten zu seiner „Sharksafe Barrier“ hat er in Südafrika und auf den Bahamas (in Kooperation mit der Biological Field Station Bimini) durchgeführt, und hierüber zahlreiche Publikationen verfasst – unter anderem zusammen mit „Doc Gruber“, dem weltweit bekannten Haiforscher Dr. Samuel Gruber.

Seine Konstruktion basiert auf der (bekannten) Beobachtung, dass – manche – Haie das Eindringen in Kelps (den Seetangwald in Küstennähe) vermeiden.  Andere Haiarten emfpinden diese visuelle Schranke nicht als Hindernis, reagieren aber mit ihren Lorenzinischen Ampullen auf elektromagnetische Strömungen, und zwar im Sinne einer Abstoßung.

IMG_4776cDie „Sharksafe Barrier“ verbindet diese beiden Elemente: mit PVC-Rohren wird ein „künstliches Kelp“ geschaffen, auf denen in gewissen Abständen Permanentmagneten angebracht werden.

Abschließende Tests sind im Sommer 2015 vor Gansbaai geplant.

Nach Literaturrecherche und persönlichem Kontakt mit Craig O`Connell im Februar 2015 in Bimini haben wir uns entschlossen, die erfolgversprechenden Arbeiten von O`Seas Conservation Foundation mit 10 000 Euro zu unterstützen.

Fotos (c) SHARKPROJECT

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