10. Januar 2013 admin

SHARKPROJECT Austria: Rückblick – Ausblick

Liebe Freunde,

Ich hoffe, Ihr seid gut im Neuen Jahr angekommen. Beste Wünsche für die restlichen 51 Wochen und – vorweg – besten Dank an alle, die uns mit ihrem Engagement im abgelaufenen Jahr zur Seite gestanden sind.

Ich denke sagen zu dürfen (bei Selbstbeurteilungen soll man ja vorsichtig sein…), dass 2012 ein gutes Jahr für Sharkproject Austria war. Das Publikumsinteresse bei unseren zahlreichen Messeauftritten und Vorträgen in ganz Österreich war groß, besondere Aufmerksamkeit in der öffentlichen Wahrnehmung fand unsere „HaiTanic“-Ausstellung während dreier Monate im Landesmuseum Niederösterreich. Nicht nur Erwachsene zeigten große Ambitionen, sich über Haie und deren Bedrohung zu informieren, im letzten Monat waren die Führungen durch Schulexkursionen sogar ausgebucht! Und natürlich war es für uns eine Freude, bei einem Charityevent im Rahmen der Ausstellung gemeinsam mit Gerhard Wegner und seiner Bande den 10. Geburtstag von Sharkproject International (…und unseren – vergleichsweise bescheidenen – 2. Geburtstag) feiern zu können.

Als Erfolg können wir auch unsere Intervention gegen die Reklameoffensive für ein angeblich aus Haiknorpel hergestelltes „Wundermittel aus dem Meer“ namens HAIMOBILAN verbuchen. Die Vertreiberfirma musste zugeben (und in Zukunft in Werbeeinschaltungen auch angeben), dass die Inhaltsstoffe dieser Pillen „rein chemisch“ hergestellt werden und die propagierten fantastischen Heilerfolge dem Reich der Sage entstammen.  Weitere derartige Nahrungsergänzungsmittel sind in unserem Visier, das ab heuer EU-weit geltende neue Verbraucherschutzgesetz, das exakte Inhalts- und Mengenangaben vorschreibt und konfabulierende Sensationsheilungen untersagt, kommt uns da sehr entgegen.

Gespannt sind wir auch auf die Methylquecksilberwerte jener Haiprodukte (insgesamt 29 Proben Haisteaks und Schillerlocken), die wir am 27. Dezember zur Untersuchung ins Umweltbundesamt in Wien gebracht haben.

Und damit sind wir eigentlich schon mitten im Ausblick auf 2013. Nahrungs- und Nahrungsergänzungsmittel, die – angeblich oder tatsächlich – von Haien stammen, sind „bestenfalls“ teuer und unwirksam, schlechtestenfalls aber gesundheitsschädlich. Mit dem Wiederaufleben unserer „Stop Sales“-Kampagne wollen wir das in den nächsten Monaten konzentriert in die Öffentlichkeit tragen.

Weiters sind zahlreiche Events in Wien, Oberösterreich und Tirol in Planung und Vorbereitung, über die wir Euch in Bälde informieren werden. Wir würden uns freuen, Euch auf einer der beiden „boot“- Messen – in Düsseldorf oder Ende Februar in Tulln – zu treffen.  Und, sofern Euch der Weg nach  Wien nicht zu weit ist: vielleicht sehen wir uns einmal bei einem „Jour fixe“, zu dem wir uns jeden letzten Dienstag im Monat zusammenfinden (Ankündigungen per Email und Facebook).

Ich freue mich auf unsere gemeinsame Arbeit in diesem Jahr, hoffe auf Eure weitere Unterstützung

Euer
Walter Buchinger
Präsident SHARKPROJECT Austria

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