6. November 2013 admin

SHARKPROJECT Austria prüft Haiflossensuppe auf DNA-Bestandteile

Haiflossensuppe?
SHARKPROJECT Austria hat in Ostösterreich (Wien und Niederösterreich) zehn Haiflossensuppen aus einschlägigen Restaurants (zufällige Auswahl ohne Anspruch auf Repräsentativität) gesammelt und durch ein gentechnisches Labor untersuchen lassen. Alle 10 Proben waren schleimige, gallertige Brühen mit bröckeligen Einlagen variabler Größe – und rochen zumindest penetrant nach Fisch.

Das Ergebnis: in 2 Proben wurde tatsächlich DNA von Haien gefunden, der Inhalt der restlichen „Spezialitäten“ hatte nichts mit Haien zu tun…
Nun ist die Auswahl von lediglich zehn Proben klar nicht als repräsentativ zu werten – es bleibt also dahingestellt, wie oft unbedarfte „Gourmets“ lediglich betrogen werden und wie oft tatsächlich Haie im Suppentopf landen. Es lässt sich auch laborchemisch nicht feststellen, ob wirklich Flossen verarbeitet wurden oder „nur“ methylquecksilber-verseuchtes Muskelfleisch Verwendung fand (was im Handel leider viel leichter zu erhalten ist). Da alle Proben im gleichen Preisniveau lagen, ist eher letzteres anzunehmen.
Diese Ergebnisse fließen natürlich in die Kampagne „Haifreie Zone“ von SHARKPROJECT Austria, bei der Anbieter von Haiprodukten auf die Gefährdung der marinen Ökosysteme wie auch der Konsumenten durch ihre Produkte hinweisen wollen.

Wir bedanken uns bei jenem Labor, das diese Untersuchungen aus Interesse an unserer Arbeit ohne Kosten für uns durchgeführt hat, aber nicht genannt werden möchte.

Text: Dr. Walter Buchinger für Sharkproject Austria

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