Liebe Bürger von Sinsheim,
möchten Sie wirklich, dass Ihre schöne Stadt so international bekannt wird?

shark-city_deBei der geplanten Errichtung von Europas größtem Hai-Aquarium (Originalton des Anbieters) mit „mehreren Dutzend Haiarten“ (!) geht es in erster Linie um kommerzielle Interessen.

Delfinarien sind in Deutschland nicht mehr durchsetzbar, da inzwischen klar ist, dass eine artgerechte Haltung dieser Tiere nicht möglich und die Gefangenschaft eine Qual für die Delfine ist. Also was bleibt? Die Entscheidung der Sinsheimer Geschäftsleute fiel auf Haie. Die Angstzination, die wir Menschen diesen Fischen gegenüber empfinden, soll Besucher locken. Möglichst viele, damit sich die Kassen füllen.

Haie sind also die neuen Delfine geworden. Vielleicht, weil sich weniger Menschen für Haie so einsetzen wie für Delfine. Zumindest ist das wahrscheinlich die Meinung der Verantwortlichen. Doch hier täuschen sich die Macher von SHARK CITY.

National und international formieren sich sich die Gegner dieses Projektes, und Sinsheim steht im Falle einer Genehmigung eine heiße Zeit bevor.

Einige Informationen über Haie, die Sie als Bürger von Sinsheim wissen sollten.

  • Haie sind eminent wichtig für das Ökosystem Meer. Ohne Haie stirbt das Meer.
  • Jährlich werden weltweit über 100 Millionen Haie getötet.
  • Das Überleben der meisten Haiarten, vor allem jenes der Hochseehaie, ist akut gefährdet, mit dramatischen Auswirkungen auf das Ökosystem Meer.

Jetzt noch zusätzlich Europas größtes Haiaquarium zu errichten, Tiere zu fangen, riskant zu transportieren und mit riesigem Aufwand in kleinen Becken zu halten, ist heutzutage mehr als unverantwortlich. Vor 30 Jahren hatten Aquarien und Zoos einen wichtigen Stellenwert in Bezug auf Umweltbildung. Heute sind diese Konzepte, Tiere einzusperren und dafür Geld zu verlangen, quasi also ein kommerzielles Interesse auf dem Rücken der Tiere auszutragen, längst überholt. Die Zeit der Aquarien und Zoos geht langsam vorüber. Man sollte lieber mit der Zeit gehen und neuen Konzepten zur Aufklärung und Bildung Raum geben. Die Vorbildfunktion im Umgang mit Tieren ist heute wichtiger denn je.

stempel_sinsheim_soloSHARKPROJECT als eine der weltweit größten, ehrenamtlichen Haischutzorganisationen sagt deshalb NEIN zu SHARK CITY.

Helfen Sie uns mit, diesen Hai-Kommerz in Sinsheim zu verhindern.
Sagen auch Sie NEIN, und helfen Sie mit, Sinsheim stattdessen zu einer wildtierfreien Stadt zu machen.
Wildtiere, wie auch Haie, sollten in Freiheit leben und nicht Produkte einer auf nur auf Kommerz ausgerichteten Tiershow werden.

 

Unterschreiben Sie unsere Petition an den Bürgermeister und den Gemeinderat von Sinsheim.

An
Stadtverwaltung Sinsheim
Bürgermeister und Gemeinderat

Im Interesse des Tier- und Artenschutzes bitten wir Sie das geplante Großaquarium SHARK CITY zu verhindern und im Gemeinderat Sinsheim zur wildtierfreien Zone zu erklären. Keine Wildtier-Shows mehr in Sinsheim. Keine Zirkuslöwen, keine Delfine und keine Haie.

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Argumente, die Sie wissen sollten:

Haie sind in ihrem Bestand hochgefährdet

Über 100 Millionen Haie werden jährlich von uns Menschen getötet. Ein Raubbau, dem die Tiere nichts entgegenzusetzen haben. Haie sind Raubtiere – um ihren Bestand klein zu halten, hat die Natur die Tiere mit einer Art Biobremse ausgestattet = späte Geschlechtsreife, lange Schwangerschaft und wenige Nachkommen. Was über 400 Millionen Jahre funktioniert hat, bringt den Haien jetzt den Tod. Bei dem aktuellen Fangdruck haben die Bestände keine Chance, sich wieder zu erholen.

Ein Großteil der Hochsee-Haiarten steht vor der endgültigen Vernichtung. Derart bedrohte Tiere gehören geschützt und nicht in kommerzielle Aquarien.

 

Tricks der Haifänger

Um Diskussionen über die weltweit immer mehr verpönten Wildfänge zu vermeiden, wenden Tierfänger mehrere Tricks an. Sie liefern z. B. die im Auftrag gefangenen Tiere an sogenannte Auffang-Aquarien, wo sie über einige Monate verbleiben, bis sie dann vom Auftraggeber aus diesen zu kleinen Becken „befreit“ und somit „gerettet“ werden. Eine Taktik, die weltweit beim Besorgen von Delfinen angewendet wird.

 

Mortalität bei Fang und Transport?

Je nach Haiart und ihrer Empfindlichkeit sterben viele Haie bei oder nach dem Fang. Außerdem lassen viele Fische beim oder direkt nach dem Transport ihr Leben. Grund dafür ist die Art des Fangs (Angeln, Netze, Longlines etc.) und die Art des Transports (Betäubung, Bakterien im Wasser, Verletzungen durch zu kleine Transportbehälter etc.)

Fakt ist: Für jeden Hai, den Sie als Aquariums-Besucher im Becken sehen, sterben viele Haie beim Fang, Transport oder nach kurzer Zeit im Aquarium. Hinter den Kulissen warten dann schon neue Haie in Quarantänebecken, um die toten Tiere in den Schauaquarien zu ersetzen. Tierfänger ziehen regelmäßig los, um neue Haie zu besorgen.

 

Artgerechte Haltung in großen Becken

Artgerecht ist nur die Freiheit. Alles andere ist Gefangenschaft. Einen Hochseehai in einem Aquarium „artgerecht“ halten zu wollen, ist einfach nicht möglich und in erster Linie Tierquälerei.

 

SHARK CITY plant Besucher-Tauchgänge in den Hai-Aquarien. Was bedeutet das für die Gesundheit von Mensch und Tier?

Durch Tauchanzüge, die Ausrüstung und die Haut der Taucher können Keime eingeschleppt werden, die zum z. B. zu Krankheiten der Haie im Aquarium führen können.
Der Stress durch Taucher belastet die Tiere und kann zu gefährlichen Situationen führen.
Tauchen mit Haien in Aquarien ist riskant und führte wiederholt weltweit zu Unfällen. Haie können dem Taucher in einem Becken schlecht aus dem Weg schwimmen. Konflikte sind vorprogrammiert.

 

SHARK CITY sieht sich als Vorreiter einer Hai-Aufklärung bei der Bevölkerung und will mit Schulprogrammen mehr für das Tier tun

Wir sehen darin ein Alibi für den Aquarienkommerz.

Auch wenn Aufklärung und die Arbeit mit Kindern immer gut ist, handelt es sich hierbei eindeutig um ein vorgeschobenes Argument, um den Kommerzgedanken zu verschleiern. Dieser Fakt wird immer wieder durch ehemalige Aquarien- und Zoomitarbeiter bestätigt. Es geht nie wirklich um die Tiere, es geht darum, möglichst viele Eintrittsgelder durch spektakuläre Arten im Aquarium zu generieren.

Schulprogramme und die Aufklärung der Bevölkerung werden z. B. seit vielen Jahren durch viele Naturschutzorganisationen angeboten, u. a. durch die weit über 30 Schulreferenten von SHARKPROJECT. Hierfür braucht es kein Sensations-Aquarium wie SHARK CITY.

Jede Schule ins Sinsheim und Umgebung, die mehr für Haie tun möchte, kann völlig kostenlos unsere Schulreferenten oder unsere kostenlosen Schulprogramme anfordern.

 

Brauchen wir den Neubau kommerziell betriebener Anlagen?

Weltweit schließen Delfinarien und zoologische Aquarien, weil erkannt wurde, dass eine artgerechte Haltung vieler Meerestiere einfach nicht möglich ist. Allein in Deutschland haben in den letzten Jahren sieben Delfinarien geschlossen. Alles unter dem Druck der Öffentlichkeit.

Jetzt sperren wir Haie ein, weil sie „nur“ Fische sind? Das ist eindeutig das falsche Signal. Neue Konzepte sind notwendig, um Bildung und Umweltbewusstsein in die Köpfe der Menschen zu bringen. Bitte nicht mehr auf dem Rücken der Tiere und auch nicht unter dem Deckmantel der Bildung.

Man muss Tiere nicht besitzen und einsperren, um sie zu beschützen. Ganz im Gegenteil.

In einigen Jahren werden wir auf solche Aquarien zurückschauen und uns fragen, wie das überhaupt möglich war. Genauso, wie wir heute auf Delfinarien zurückblicken.

Deshalb: NEIN zu SHARK CITY


 

Mehr Informationen?

Viele Informationen rund um das Thema Hai finden Sie auf unserer Website: www.sharkproject.org

Lernen Sie Haie kennen, wie sie wirklich sind und lernen Sie, warum Haie für das Meer und auch unser Überleben so überaus wichtig sind.
Verstehen Sie, weshalb Haie für uns Menschen als so gefährlich gelten und lernen Sie, wer der größte Feind des Hais ist.
Wir versprechen zwei Stunden Multimedia-Unterhaltung. Danach werden Sie Haie mit anderen Augen sehen.

Unsere Experten stellen bei Veranstaltungen rund um Sinsheim gerne Ihren Fragen rund das geplante Großaquarium SHARK CITY.

 


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Vielen Dank.

 

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