3. Februar 2016 .he

Neue SHARKPROJECT-Kampagne „Schillerlocke = Killerlocke“ zur boot 2016 gestartet

SHARKPROJECT Germany hat (traditionell zur Wassersportmesse „boot“ in Düsseldorf) am 23.02.2016 eine neue Kampagne gestartet:

„SCHILLERLOCKE = KILLERLOCKE!“

Die Kampagne fußt auf der ersten Kampagne der deutsche SHARKPROJECT-Gruppierung „Morituri te salutant“, wie das aufgefrischte Logo unmittelbar belegt: es geht um den Dornhai, dessen bekanntestes Produkt der geräuchter Bauchlappen ist, bekannter als „Schillerlocke“. SHARKPROJECT möchte den Handel und Konsum dieser „Delikatesse mit fadem Beigeschmack“ beenden.

Die Kampagne richtet sich an den Handel mit vier Forderungen:

  1. Zeigen Sie, dass Sie sich bewusst und aktiv für Nachhaltigkeit und Umwelt- und Tierschutz einsetzen.
  2. Zeigen Sie, dass Sie sich für den Verbraucherschutz und für das Wohl Ihrer Kunden einsetzen.
  3. Zeigen Sie, dass durch das Verkaufsangebot und die Konsumentennachfrage ein hoher Einfluss auf den Umweltschutz im Markt genommen werden kann.
  4. Heben Sie sich von anderen Fischständen und Fischhändlern positiv ab; stellen Sie sich als etwas Besonderes dar.

Die Kampagne richtet sich an die Verbraucher und Konsumenten mit zwei Bitten:

  1. Informiert die Händler, die Schillerlocke verkaufen, mit den Informationen der Kampagne über diese Forderungen an sie.
  2. Sensibiliert Freunde, Bekannte, Kunden usw. – damit sie uns helfen, möglichst alle Händler zu erreichen.
(c) SHARKPROJECT

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Meldungen über Schillerlockenfunde nehmen wir gerne per Mail entgegen an unsere Aktions- und Kampagnen-Mailadresse: schillerlocke[at]sharkproject.org.

Dort erreicht Ihr uns auch für Fragen oder Anregungen.

 

Zum Hintergrund:

(c) SHARKPROJECT / Fotolia_448165

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„Schillerlocke“ ist ein Phantasiebegriff, der in die Irre leitet. Viele Verbraucher wissen nicht, dass sie Dornhai konsumieren, wenn sie Schillerlocken essen. Der Handel täuscht : z.B. Seeaal, Karbonadenfisch, Steinlachs, Königsaal, Seestör oder Speckfisch – alles dies sind Handelsnamen für Hai-Fleisch.

 

Dornhai ist gesundheitsschädlich

Dornhai sollte aus gesundheitlichen Gründen nicht verzehrt werden. Dies gilt für alle Haiprodukte, da das Fleisch stark mit Methylquecksilber belastet ist. Es kann irreparable Hirn- und Nervenschäden, schwere Nierenschäden, Missbildungen bei Ungeborenen, Unfruchtbarkeit und möglicherweise Krebs verursachen. Methylquecksilber wird vom Menschen hundertfach besser resorbiert als Quecksilber und sammelt sich im Körper an – mit jedem Konsum.

Die EU, die WHO, das Bundesumweltamt – alle raten schwangeren Frauen und stillenden Müttern sowie Kindern und Jugendlichen ausdrücklich, auf jeglichen Verzehr von methylquecksilberhaltigen Fischen zu verzichten. Dies betrifft insbesondere Hai, Schwertfisch und Thunfisch. Aber auch für jeden anderen Erwachsenen gilt: Finger weg von diesen drei Fischarten.

Vermeidet den Verzehr von Schillerlocken!

 

Staatliche Lebensmittelkontrollen sind unzureichend

(c) SHARKPROJECT

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Das deutsche Verbraucherschutzgesetz sieht nur stichprobenhafte Kontrollen auf Schadstoffe in Seefisch vor. Viel unkontrollierter Fisch kommt so in den Handel. SHARKPROJECT hat über Jahre in staatlich anerkannten Laboren Proben testen lassen: Ein extrem hoher Anteil von Dornhaien im Handel sind weit über die ohnehin zu hoch angesetzten Grenzwerte mit Schwermetallen belastet.

Auch das MSC-Zertifikat schützt nicht – MSC-zertifizierter Dornhai im Handel dezimiert mit vordergründig „nachhaltiger“ Fischerei auch noch die letzten verbleibenden Bestände im Nordatlantik.

Der MSC prüft dabei nicht einmal die Qualität des Fisches. O-Ton des MSC: „Die Bewertung des MSC-Standards bezieht sich auf die Bestandssituation… Sie umfasst keine Kriterien zur Qualität oder zur gesundheitlichen Verträglichkeit, wie etwa den Gehalt an Umwelt-Kontaminanten.“

 

Dornhai steht vor der Ausrottung

Dornhaie stehen wie viele andere Hai-Arten weltweit vor der Ausrottung. Der Rückgang beträgt alleine im Nordatlantik 95% in wenigen Jahren. Dornhaie stehen auf der roten Liste der bedrohten Tierarten.

Vermeidet den Kauf von Haiprodukten!

 

Lasst uns zusammenarbeiten, damit Schillerlocke & Co. aus dem deutschen Handel verschwinden.

(c) SHARKPROJECT

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Logos/Fotos (c) SHARKPROJECT

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