Das Geheimnis der letzten Weißen Haie?

Bereits 2016 hatten Wissenschaftler um Dr. Sara Andreotti einen dramatischen Rückgang der Population Großer Weißer Hai vor Südafrika nachgewiesen.  Einige Jahre zuvor hatte man anhand der Identifikation von Rückenflossen noch auf eine Population von  438 Exemplaren geschlossen (Mittelwert bei 95% Wahrscheinlichkeit), 2016 kam man mit der Kombination verschiedener Methoden (Identifikation von Rückenflossen und Auswertung der DNA) auf nur mehr 333 Exemplare;  das wäre in wenigen Jahren ein erschreckender Rückgang um über 50% gewesen.

Ausbleibende Sichtungen von Weißen Haien bei diversen Käfigtauchgängen vor Südafrika scheinen dieses traurige Ergebnis möglicherweise zu bestätigen.  Oder waren frühere Schätzungen einfach viel zu hoch und zu optimistisch gewesen?

Dr. Sara Andreotti

Meeres-Biologin

Erforscht seit 2007 Weiße Haie

2015 Doktorat in Zoologie an der Universität Stellenbosch

Seit 2015 in der “Postdoctoral Researcher Evolutionary Genomics Group” an der Stellenbosch U

Arbeitet an Methoden zur langfristigen Rettung der Weißen Haie

Hier sind dringend zuverlässige Erkenntnisse notwendig!

Die Auswertung der „Microsatellites“ aus der DNA untersuchter Weißer liefert genauere Zählergebnisse, ermöglicht den Forschern noch exaktere Erkenntnisse auch über die Lebensgeschichte der Tiere, macht Aussagen über die potentielle Verletzlichkeit dieser Gruppen und ist wichtig für das Management kleiner Populationen mit nur geringem Gen-Austausch.

Derzeit läuft eine ganz aktuelle Studie der Stellenbosch Universität (Dr. Andreotti,  Prof. Matthee) gemeinsam mit der Universität von Queensland (Prof. Ovenden). Dabei wird nicht nur die genetische Verwandtschaft Weißer Haie zwischen Südafrika und Australien untersucht, sondern diese Untersuchung liefert auch – bis dato noch unbekannte – Erkenntnisse über Migration und mögliches Sozialverhalten.

SHARKPROJECT unterstützt diese wichtige Studie, weil wir endlich Gewissheit haben müssen, wie viele oder wie wenige Weiße Haie es noch gibt.  Diverse Medienberichte über neuerdings zahlreiche Sichtungen von Weißen Haien könnten darüber hinwegtäuschen, dass diese Spezies vielleicht kurz vor dem Aussterben steht.  Dies wäre nicht nur ein großer Verlust für die Diversität der Tierwelt, sondern auch ein unermesslicher Schaden für das ökologische Gleichgewicht der Weltmeere.  Der Kollaps des marinen Ökosystems hätte katastrophale Auswirkungen auf die Sauerstoffproduktion, die Speicherung von CO2 und die Nahrungsversorgung für den Menschen.  Wir wissen: Stirbt das Meer, dann stirbt der Mensch.

Synergie mit anderen unserer Projekte

Sobald die Ergebnisse vorliegen, können diese mit  Erkenntnissen anderer Wissenschaftler verknüpft werden.  Das böte dann auch für Dr. Mauricio Hoyos, den wir mit seinen Forschungen an Weißen Haien vor der Küste von Mexiko und im Ost-Pazifik seit vielen Jahren unterstützen, spannende Möglichkeiten.  Wie sind die Verwandtschaftsverhältnisse über den ganzen Pazifik hinweg?  Gibt es Migration und Sozialverhalten über so große Entfernungen?  Wie groß sind diese lokalen Populationen in Summe noch?

Deshalb unterstützen wir diese Forschung

Um zu validen Ergebnissen zu gelangen, muss Dr. Andreotti noch hunderte DNA-Proben aus Australien auswerten.  Dies bedeutet nicht nur viel Arbeit, sondern auch hohe Kosten.  Zwar kostet die Sequenzierung (Analyse) einer DNA-Probe umgerechnet nur etwa 15.-Euro, in Summe bedeutet das für die engagierte junge Forscherin aber eine große finanzielle Belastung.

Mit nur 15.- Euro kann jeder von uns zum Erfolg dieses Projekts beitragen.  Für nur 15.- Euro kann das letzte Geheimnis eines Großen Weißen Haies entschlüsselt werden.

Wie funktioniert das?

Zuerst wird mittels Polymerase-Kettenreaktion die Erbsubstanz in vitro vervielfältigt.  In einem nächsten Schritt werden die Proteinmoleküle mittels Gel-Elektrophorese separiert, danach werden die separierten DNA-Moleküle sequenziert (entschlüsselt).

Ein toller Zwischenerfolg, aber auf dem ruhen wir uns nicht aus …

Bisher haben die Mitglieder und Unterstützer von SHARKPROJECT durch ihre Spenden die Entschlüsselung der  DNA-Proben von über 300 Großen Weißen Haien  erreicht!

Mit  DEINER  Hilfe schaffen wir den Rest auch noch!
Für nur  15.- Euro  ermöglichst DU es unserer Meeresbiologin, die Verwandtschaftsverhältnisse,  Wanderungen und mögliches Sozialverhalten eines bisher unbekannten Weißen Haies zu erforschen.

Gebiet: Weltweit
Verantwortlich: Sharkproject Austria
Kampagnenstart: Juni, 2019
Projekt: DNA-Projekt

Kontoverbindung
Sharkproject Austria

ERSTE BANK,
3002 Purkersdorf, Hauptplatz 11

Konto: 294 140 680 00
Bankleitzahl: 20111

IBAN: AT93 2011 1294 1406 8000
BIC/SWIFT: GIBAATWW

Stichwort: DNA

SPENDEN & HELFEN

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