18. Juli 2015 admin

Dillenburger Gymnasiasten sammeln für SHARKPROJECT

(c) SHARKPROJECT

Im März diesen Jahres erhielt Gerhard Wegner, Gründer und Präsident von SHARKPROJECT International, einen Anruf von Micha Moosfeld, einem zwölfjährigen Schüler des Wilhelm-von-Oranien-Gymnasiums in Dillenburg im Westerwald. Micha bat uns um Unterstützung bei seiner Idee eines Schulprojekts, das er gemeinsam mit seiner dreizehnjährigen Mitschülerin Erna Freischlad geplant hatte. Gerhard war anfangs etwas skeptisch und bat daher um den Beistand eines Erwachsenen. Daraufhin versicherte ihm die Klassenlehrerin Angela Gehrmann überzeugend und glaubhaft, dass die beiden Jugendlichen ein tolles Projekt erdacht hatten, unter anderem zu Gunsten von SHARKPROJECT.

Somit verließ in den Tagen darauf ein großes Paket mit T-Shirts, Aufklebern, Lernmaterialien und einigem mehr unser Lager bei Offenbach in Richtung Dillenburg.

(c) SHARKPROJECT

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In den folgenden Monaten hielten die Schüler in den Schulstunden Referate über das Tier Hai und über seine Gefährdung als Art, aber auch über seine Gefährlichkeit für uns Menschen durch Methylquecksilber, das sich im Fleisch der Tiere ansammelt und von uns konsumiert wird. Auch Themen wie „Plastik im Meer“ und die „Überfischung der Meere“ wurden im gemeinsamen Unterricht erarbeitet und behandelt.

Aber die Schüler wollten ihre Aktionen nicht auf die Klassenräume beschränken. Sie organisierten eine Spendensammlung in allen Stadtteilen Dillenburgs. So kamen Spendengelder für SHARKPROJECT zusammen – und ganz nebenbei erfolgte auch außerhalb der Schule wichtige Aufklärungsarbeit der Bevölkerung.

Auf die Frage hin warum Erna und Micha sich engagieren, kam folgende Antwort von Erna: „Wir haben den Film „Sharkwater“ gesehen. Das hat alles verändert und wir wussten, wir müssen etwas tun!“ Ein klares Statement, dem wir uns nur anschließen können!

(c) SHARKPROJECT

(c) SHARKPROJECT

Am 13. Juli wurde ein Elternabend von den Schülern organisiert, in dem sie die Ergebnisse Ihrer vier Monate anhaltenden Arbeit präsentierten. Der gesamte Klassenverband von 27 Schülern war neben den Eltern anwesend. Nach dem üblichen Musikstück, vorgeführt von allen Schülern der 6a mit ihrer Musiklehrerin, folgten Vorträge der Schüler. Detailliert wurden alle Fakten um das Thema Hai beschrieben. Erna und Micha führten dabei souverän durch den Abend.

Friederike Kremer-Obrock, Präsidentin von SHARKPROJECT Germany, und Simone Grimm, SHARKPROJECT-Schulprojekt-Leiterin, waren sichtlich gerührt über das Engagement, den Kenntnisstand und die Willenskraft der Schüler. Mehr als einmal gab es großen Applaus von Eltern und uns für die Leistung der Jugendlichen.

Zuletzt dann als Höhepunkt die Bekanntgabe der Spendensumme: stolze 630€ resultierten aus vier Monaten Spendensammeln der Jugendlichen!

Was uns als SHARKPROJECT aber viel wichtiger ist: Junge Menschen engagieren sich in einer Art und Weise, die vorbildlich ist. Diese Jugendlichen haben verstanden, wie wichtig der Hai an der Spitze der Nahrungskette ist, und wie wenig die Tiere dem Raubbau des Menschen entgegen zu setzen haben.

Wir sind begeistert, dass wir Menschen wie die Schüler der Klasse 6a des Wilhelm-von-Oranien-Gymnasiums an unsere Seite haben.

(c) SHARKPROJECT

(c) SHARKPROJECT

Es soll daher auch weiter gehen in Dillenburg, das haben uns die Schüler mit auf den Weg gegeben: Weitere Projekte sind bereits in Planung. Wir sind gespannt – und stehen als SHARKPROJECT natürlich an ihrer Seite!

Fotos & Text (c) Friederike Kremer-Obrock

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