28. November 2013 .he

Dank und Award an Präsidentin Chinchilla, Costa Rica

Für den Gründer und Präsidenten von SHARKPROJECT, Gerhard, Wegner, schloss sich am 27. November 2013 ein Kreis:

In einem bewegenden Termin in San Jose, Costa Rica, konnte er persönlich der Präsidentin des mittelamerikanischen Landes, Laura Chinchilla Miranda, für die politische Unterstützung danken. Nach einem jahrenlangen Kampf hat sie vor einigen Monaten den gesetzlichen Rahmen des Landes geschaffen, um einen der Hauptumschlagplätze für Haiflossen buchstäblich auszutrocknen.

Präsentation von Gerhard Wegner, auf der Bühne Präsidentin Laura Chinchilla Miranda, Umweltminister Rene Casto, PRETOMA-Präsident Randall Arauz (v.l.n.r.)

 

Das Umweltministerium hatte die Presse des Landes und zahlreiche Würdenträger eingeladen, der Premieren-Präsentation der spanischen Ausgabe des Romans „Finning“, dort jetzt erhältlich als „EL ALETEO“, beizuwohnen. Gerhard Wegner fasste in einer gelungenen Präsentation ausführlich zusammen, warum der jahrelange Kampf in Costa Rica für den Schutz der Haie so wichtig war und auch noch ist – warum das „Finning“ als barbarischer Tiererntevorgang in aufgeklärten Gesellschaften keine Zustimmung finden darf.

Zugleich bot sich die Gelegenheit, der Preisträgerin des SHARK GUARDIAN AWARD 2013, Präsidentin Chinchilla, persönlich den bereits im Januar anlässlich der „boot“ zuerkannten Preis zu überreichen, als Dank und Auszeichnung für die politische Einrichtung richtiger Schutzgesetze für das Land, die sie gegen deutlichen Widerstand und starke Lobbyarbeit der Finningmafia durchgesetzt hatte.

Die Liste der Maßnahmen ist beachtlich: 2010 wurden die Private Docks geschlossen, in denen verborgen vor allen Augen das blutige Geschäft vollzogen wurde. Nachdem die Finning-Mafia danach auf Anlandungen im benachbarten Nicaragua auswichen, wurde der Import auf dem Landweg verboten. Dieses Jahr ist maßgeblich dem Einsatz Costa Ricas zu verdanken, dass die CITES mehrere Hai- und Rochenarten (endlich) unter Artenschutz stellte.

Die Präsidentin betonte gerne die Unterstützung, die sie hierbei durch die örtliche Artenschutzorganisation PRETOMA und den britischen Unternehmer Richard Branson erfahren hat, beide ebenfalls Preisträger des Shark Guardian Award.

Umweltminister Rene Casto, Präsidentin Laura Chinchilla Miranda, Gerhard Wegner, Vizepräsident Alfio Piva (v.l.n.r.)

Nachtrag:

Die örtlichen Nachrichten in Costa Rica berichten:
The Costa Rica News
El Periodico
Nacion

 

Nachtrag:

Am Montag, 2.12.2013, ab 18.30 Uhr gibt es eine Web-TV-Sendung zum Thema geben, im Rahmen unseres facebook-Accounts, hier klicken – zur Sendung aktiv, auch für Nicht-facebook-Nutzer sichtbar. Sie wird später (vermutlich) auch als Youtube-Mitschnitt vorliegen.

 

Fotos (c) Sharkproject

Comments (3)

  1. guillermo

    What a shame. I wonder what your agenda really is but it has nothing to do with protecting sharks. It is a well known fact how our ultra-corrupt government is in bed with the Chinese disseminating sharks. Either you guys live in a different planet or, you are also in bed with the Chinese. Probably the later. Once again, shame.

  2. Daniela

    Sagt mal, seit ihr von allen guten Geistern verlassen, wieso bekommt diese Person einen AWARD, Sie macht doch überhaupt nichts für die Haie. Was soll das, ist das der Witz des Jahres. Ich seid doch echt nicht ganz dicht im Kopf. Und ihr nennt euch Sharkporjekt, ja für was für ein Projekt? Wie man am besten Haie tötet und verkauft?!?!

    Ich glaub echt ich steh im Wald

Schreibe einen Kommentar

SPENDEN | HELFEN

Sie möchten uns unterstützen?
Wir freuen uns immer, über jede Art von Hilfe…

 

Länderauswahl