SHARKPROJECT fordert den MSC auf: kein Hai-Beifang mit MSC-Siegel!

Messestandansicht (c) F. Kremer-Obrock / Sharkproject

SHARKPROJECT Germany stellt den Messestand der „boot 2017“ (Halle 3, Bereich A 37) unter die Forderung an den Marine Stewardship Council (MSC), einen Antrag auf Zertifizierung für zwei spanische Fischereien abzuweisen.

Die spanischen Fischereiverbände Organización de Palagreros Guardeses ‚OR.PA.GU.‘ aus A Guarda (Pontevedra) und die Confederación Española de Pesca ‚Cepesca‘ aus Madrid umfassen eine Fischereiflotte von aktuell 39 Schiffen, die im gesamten Atlantik und dem Indischen Ozean Lizenzen für Schwertfischfang halten. Die Fischerei auf Schwertfisch im Atlantik soll nun antragsgemäß vom MSC als nachhaltig zertifiziert werden.

Diese Fischerei ist nicht nachhaltig! Der MSC blendet den Nebeneffekt der Fischerei aus: mehr als vier von fünf gefangenen Tieren sind keine Schwertfische, sondern Beifang. Read more

EDEKA listet Schillerlocke aus und empfiehlt den vollständigen Verzicht

Foto (c) F. Kremer-Obrock / SHARKPROJECT; Edeka-Logo (c) EDEKA

So ziemlich das beste Weihnachtsgeschenk beschert uns die EDEKA-Gruppe: Seit dem 19.12.2016 ist „Schillerlocke“ ebenso wie „Dornhai“ ausgelistet und wird nicht mehr in den Bestellunterlagen der angeschlossenen Märkte geführt! Auch nicht mit MSC-Zertifikat!

EDEKA begründet dies mit einer hausintern vorgenommenen Neubewertung. Es gibt den Beschluss, aus Artenschutzgründen alle Haiprodukte auszulisten. Zudem ist es (auch durch unsere Kampagnen) zu einem deutlichen Stimmungswechsel der Kunden gekommen: das MSC-Zertifikat verhindert eben nicht, dass über die Nachhaltigkeit des zertifizierten Fischs diskutiert werden muss. Viele EDEKA-Fischtheken und Filialleitungen haben sich in den letzten Monaten intensiv mit diesen Diskussionen auseinandersetzen müssen* – der Verbraucher ist informiert und kritisch. Auch EDEKA verlässt sich somit nicht mehr blind auf das zweifelhafte MSC-Zertifikat.
Aber auch die Schwermetallbelastung hat EDEKA keine Ruhe gelassen – bewusst eine Vergiftung der eigenen Kunden in Kauf zu nehmen passt einfach nicht zum Selbstanspruch, Lebensmittel zu lieben und weitreichend im Interesse der Kundenernährung aktiv zu sein. Read more

SHARKPROJECT meldet: REAL bewirbt Dornhai. Wir fordern zum Protest auf.

Katalog (c) REAL/Metrogruppe; Screenshot SHARKPROJECT

Ein weiteres Mal bietet die REAL-Kette Schillerlocken als „Sonderangebot“ an – der Prospekt der laufenden KW 39 bewirbt dies.
REAL ist eine Handelsmarke der Metro-Gruppe aus Düsseldorf, die neben den hauseigenen C&C-Großmärkten auch Eigentümer der Ketten Media Markt und Saturn ist. Trotz intensiver Informationen verweigert sich die Metro-Gruppe seit über einem Jahrzehnt unseren Versuchen, Schillerlocken auszulisten.

Die Verantwortlichen wissen hierbei sehr genau, dass das Siegel des MSC für den Dornhai – denn nichts anderes sind Schillerlocken – keinerlei Aussage darüber macht, ob der Konsum für den essenden Menschen gesund ist. Dornhai ist (wie alle Topräuber) hochgradig mit Methylquecksilber belastet, dem meisttoxischen Umweltgift, das von unserem Körper hundertfach besser resorbiert wird als das bekannt giftige Quecksilber. Es sammelt sich im Körper an – mit jedem Konsum. Die EU, die WHO, das Bundesumweltamt – alle raten schwangeren Frauen und stillenden Müttern sowie Kindern und Jugendlichen ausdrücklich, auf jeglichen Verzehr von methylquecksilberhaltigen Fischen zu verzichten. Die übrigen Erwachsenen sollten ebenfalls verzichten.

Staatliche Lebensmittelkontrollen sind hierbei ebenso fehlerhaft wie die Grenzwerte für Methylquecksilber, die zum Konsum zugelassen sind. Wir finden dies skandalös – umso mehr aber ist es ein Skandal, wenn Lebensmittelfachgeschäfte diese bekannten Fakten ignorieren und sich auf MSC-Siegel und gesetzliche Erlaubnis zurückziehen, um auf Kosten der Kundengesundheit Umsätze zu machen. Read more

Kampagne „Schillerlocke=Killerlocke“ – ein Zwischenbericht über deutsche Fischhändler

(c) Friederike Kremer-Obrock / SHARKPROJECT

Die aktuelle Kampagne „Schillerlocke=Killerlocke“ von SHARKPROJECT Germany wendet sich lobend an verantwortungsbewusste Fischhändler, aber vor allen Dingen an die Fischhändler, die erst noch verantwortungsbewusst werden wollen.

Deutschlandweit loben wir Fachhändler aus, die keine Schillerlocken verkaufen und mit uns zusammen an der Aufklärung des Konsumenten arbeiten. Wir treten in Kontakt mit Fischhändlern, die noch Schillerlocken verkaufen und leisten Überzeugungsarbeit, dies in Zukunft nicht mehr zu tun und sich so als kompetente Fachhändler zu präsentieren, die zum Schutz ihrer Kunden keinen (Dorn-)Hai mehr anbieten.

Nach einigen Monaten haben wir sehr erfreuliche Nachrichten. Immer mehr Fischhändler schließen sich der Kampagne an. Heute stellen wir zwei der ersten Fischhändler vor und sagen ihnen (und den ungenannten weiteren) auf diesem Weg ‚Danke‘ für ihr Engagement und ihre Vernunft. Read more

Kleinbus für „Schillerlocke = Killerlocke“ in Brandenburg unterwegs

Foto (c) Erik Creutzburg / SHARKPROJECT

Erik Creutzburg aus Petershagen im Kreis Märkisch-Oderland ist stolzer Eigentümer eines Kleinbusses. Manche nennen diesen Typ auch Entlaster, Bulli, Sprinter oder Stadttransporter. Konkret handelt es sich um einen Ford Transit, den Erik beruflich und für den Tauchsport nutzt.

Erik ist vor allem ein Freund und Förderer der Haie und des Haischutzes. Er hat – nachdem er Haie bereits regelmäßig durch Spenden unterstützt – eine Idee gehabt, die wir gerne mitgemacht* haben: Er hat seinen Kleinbus mit unseren Kampagnenbildern beklebt. Read more

Der Real-Markt Langenfeld wird mit der Schillerlockenkampagne „beworben“

(c) Friederike Kremer-Obrock / SHARKPROJECT

Langenfeld ist eine Stadt zwischen Köln und Düsseldorf. Der derzeit größte Einkaufsmarkt wird unter der Marke  „Real“ betrieben. Dies ist eine Handelsmarke der Metro-Gruppe aus Düsseldorf, die neben den hauseigenen C&C-Großmärkten auch Eigentümer der Ketten Media Markt und Saturn ist.

Trotz intensiver Informationen verweigert sich die Metro-Gruppe seit über einem Jahrzehnt unseren Versuchen, Schillerlocken auszulisten. Gab man sich anfangs einfach nur stur, verweist man (wenn überhaupt eine Antwort kommt) heute auf die MSC-Zertifizierung. Die Meinung von SHARKPROJECT hierzu ist bekannt – die Zertifizierung ist wissenschaftlich nicht haltbar und verschleiert die wahren Fang- und Bestandszahlen. Vor allem: Schillerlocke ist ein hochgradig mit Methylquecksilber giftbelastetes „Lebensmittel“, was eines der größten Verbraucherhandelsunternehmen Deutschlands komplett ausblendet.

Die aktuelle Kampagne „Schillerlocke = Killerlocke“ von SHARKPROJECT veranlasste uns, in Langenfeld in örtlicher Nähe zu den Chefetagen der Metro-Group tätig zu werden. Viele leitende Angestellte wohnen in Langenfeld – und deren Nachbarn. Vereinskollegen. Freunde. Read more

Neue SHARKPROJECT-Kampagne „Schillerlocke = Killerlocke“ zur boot 2016 gestartet

SHARKPROJECT Germany hat (traditionell zur Wassersportmesse „boot“ in Düsseldorf) am 23.02.2016 eine neue Kampagne gestartet:

„SCHILLERLOCKE = KILLERLOCKE!“

Die Kampagne fußt auf der ersten Kampagne der deutsche SHARKPROJECT-Gruppierung „Morituri te salutant“, wie das aufgefrischte Logo unmittelbar belegt: es geht um den Dornhai, dessen bekanntestes Produkt der geräuchter Bauchlappen ist, bekannter als „Schillerlocke“. SHARKPROJECT möchte den Handel und Konsum dieser „Delikatesse mit fadem Beigeschmack“ beenden. Read more

30 NGOs aus 21 Ländern nominieren den Präsidenten von Costa Rica zum SHARK ENEMY of the YEAR

(c) SHARKPROJECT

Der ganze Hintergrund im eMag auf Stop-Finning.org (deutsch / englisch / spanisch)

Die Petition bei Change.org (deutsch / englisch / spanisch)

 

Die Nomination (deutsch / englisch / spanisch):

Eine öffentliche Bekanntmachung durch eine ganzseitige Zeitungsanzeige in Costa Ricas wichtigster Tageszeitung La Nacion am 23. November gibt bekannt:

(c) SHARKPROJECT

(c) SHARKPROJECT

Sehr geehrter Präsident,
Sharkproject E. V. möchte Sie darüber informieren, dass Sie von 30 Nichtregierungsorganisationen (NGOs) aus 25 Ländern nominiert wurden, für den internationalen Negativ-Award:

„Shark Enemy 2016“ Read more

SHARKPROJECT Germany verleiht das neue Restaurant-Gütesiegel an das Schmidt Z&KO. in Berlin – Mario Kotaska und Ralf Zacherl versprechen Verzicht auf Hai, Schwertfisch und Thunfisch

Sternekoch Mario Kotaska und Schmidt Z&KO.-Küchenchef Marcel Woest 
(c) H.-P. Kremer / SHARKPROJECT

Die bekannten TV-Sterneköche übernehmen die Verantwortung für die Gesundheit ihrer Kunden und für das Ökosystem der Meere.

Anfang des Jahres hat SHARKPROJECT Germany dem deutschen Markt ein neuartiges Gütesiegel zur Verfügung gestellt: Ziel ist der konsequente gastronomische Verzicht auf den Verkauf von Hai, Schwertfisch und Thunfisch.

Prominente Unterstützung erhält das neue SHARKPROJECT Restaurant-Gütesiegel von Anfang an durch den Sternekoch Mario Kotaska. Er weiß: „Wir müssen uns unserer Verantwortung bewusst werden und uns aktiv für die nachhaltige Gesundheit der Weltmeere und den damit verbundenen Schutz dieses einzigartigen Ökosystems einsetzen! Aus diesem Grund vermeide ich sogar schon länger den Verzehr von Thunfisch, Schwertfisch und Haien auch aus eigenem Interesse.“

Konsequenz: Das von ihm gemeinsam mit Sternekoch Ralf Zacherl und dem renommierten Weinhändler Carsten Schmidt betriebene Berliner Restaurant „Schmidt Z&KO. wurde mit dem SHARKPROJECT Restaurant-Gütesiegel zertifiziert. Mario Kotaska und Küchenchef Marcel Woest nahmen die Zertifikatsurkunde und das Siegel persönlich entgegen. Read more

Oberösterreich soll Haifreie Zone werden – BBRZ Linz handelt vorbildlich

Die Kampagne „Haifreie Zone“ von SHARKPROJECT Austria widmet sich dem Verkauf von Haiprodukten in der Gastronomie.

SHARKPROJECT-Mitglied Alex Niedermair ist Küchenchef des BBRZ (Berufliches Bildungs- und Rehabilitationszentrum) in Linz. Er verwendet seit vielen Jahren überzeugt keine Haiprodukte – und hat es hiermit nun in die Österreichische Krone geschafft. Read more

SHARKPROJECT Germany – Restaurant-Gütesiegel: Thunfisch?

(c) SHARKPROJECT

„Ihr zertifiziert den Verzicht auf Thunfisch. Warum eigentlich?
Und: Ganz viele Gastronomen können so kein großes Gütesiegel kriegen, weil Thun so gefragt ist, dass sie nicht darauf verzichten können!“

Der Thunfisch ist ein großer Raubfisch. Im Fleisch der langlebigen Topräuber an der Spitze der Nahrungskette reichert sich Methylquecksilber an, das der Mensch beim Konsum dieses Fleischs aufnimmt. Hierbei gilt eine einfache Faustformel: Je näher die Art zur Spitze der Nahrungskette steht, und je älter der Raubfisch wird, umso mehr Umweltgifte reichert er in seinem Fleisch an. Haie, Schwertfische und eben auch Thunfische stehen ganz oben in der Nahrungskette und werden relativ alt, sind also besonders belastet. Read more

SPENDEN | HELFEN

Sie möchten uns unterstützen?
Wir freuen uns immer, über jede Art von Hilfe…

 

Länderauswahl