Presseberichte 2008

22.01.2008 BOOT 2008 / Ausrüstung und Kurse hierzulande sind weniger gefragt
Hai-Tourismus für den Hobby-Taucher

Die Tauchbranche befindet sich im Umbruch. Das grundsätzliche Interesse an dem Sport sinkt. Viele Menschen tauchen nur im Urlaub. Das merkt die Branche auch auf der "Boot 2008", die sich in Sachen Tauchen von der Verkaufs- zur Tourismusmesse gewandelt hat.

DÜSSELDORF  Tauchen mit Weißen Haien statt Kurse im heimischen Baggersee: Die Tauchbranche geht neue Wege, um interessierte Urlaubstaucher bei der Stange zu halten. Bis zum 27. Januar präsentieren 395 Aussteller in der Halle 3 der diesjährigen "Boot" in Düsseldorf die neuen Trends der einstigen Boomsportart.
 
Ein Phänomen ist dabei der Hai-Tourismus, den die Anbieter fernab der Luxusyachten auf der weltweit größten Wassersportmesse vorstellen. "Das ist eine Millionenindustrie geworden", sagt Wolf Snyckers von "Boleng Adventures", der Haifischreisen in Südafrika organisiert. Ganze Dörfer hätten sich an der südafrikanischen Küste entwickelt und lebten von der Abenteuerlust der Taucher, die im Käfig einem Weißen Hai ins Auge schauen können. Manche tauchen auch ohne Käfig mit Tigerhaien. Ernsthaft zu Schaden kommt bei dem Nervenkitzel niemand, denn die Tauchgänge finden unter Anleitung von "Aufpassern" statt. Organisationen wie "sharkproject" wollen so mit dem Klischee der riesigen Haie als gefrässige "Monster" aufräumen.


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Dienstag 22.01.2008, Südwestpresse

19.01.2008
365 Orte im Land der Ideen: Samstag, 19. Januar

Image-Hai

Offenbach am Main/SHARKPROJECT - Um sie ranken sich blutrünstige Legenden und Mythen. Sie sind die Räuber der Meere, eine todbringende Gefahr für Schwimmer und Schnorchler. Ihre Zähne sind messerscharf, ihre Haut wie körniges Sandpapier und sie nähern sich ihrem Opfer nahezu lautlos: Haie. Sie werden gejagt - oft nur als Trophäe. Doch sterben die Haie, stirbt auch das Meer, denn nicht zuletzt die Allesfresser unter ihnen sorgen für das ökologische Gleichgewicht der Ozeane. Doch wer schützt gerne etwas, wovor er sich fürchtet? Sharkproject e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Hai zu "entkriminalisieren". Für die Initiative zum Schutz und zur Erforschung der Haie arbeiten Experten aus aller Welt zusammen - und fangen in den Schulen an, dem Hai ein anderes Image zu verpassen. Bücher, Filme, Messen und Haischutzaktionen sollen dazu beitragen, die Angst abzubauen und den Geschichten umwobenen Raubfisch zu einem schützenswerten Tier zu machen. Mit Erfolg: Nach nur fünf Jahren zählt Sharkproject zu den weltweit größten Haischutzorganisationen. www.sharkproject.org

Artikel: welt.de

05.01.2008

Die Guten und die Bösen - der SharkEnemy und SharkGuardian Award 2008 (05.01.2008)

Jahr für Jahr, Monat für Monat, Tag für Tag - die Ausrottung der Haie durch die räuberischste Spezies, dem Mensch, kennt keine Pause. SharkProject hat es sich zur Aufgabe gemacht, für die Haie zu kämpfen! Neben Aufklärung und Information über die ökologische Bedeutung der Haie und die Ausrottungsgefahr durch den Menschen geht SharkProject auch an die Öffentlichkeit - und nennt dabei Ross und Reiter, im Guten wie im Bösen. Diese werden im Rahmen der Messe "boot" geehrt - oder nicht: Beim Sharkproject Award werden sowohl SharkGuardians als auch
SharkEnemys nominiert und "gekürt".

DiveInside - 5. Jan. 2008