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Foto: Harald Bänsch |
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Das Gehirn der Haie ist wie
bei allen Wirbeltieren die Schaltzentrale des gesamten Organismus.
Die Wirbelsäule schützt den Hauptstrang des zentralen
Nervensystem, hier läuft das Netz der Nerven zusammen,
welche Informationen von und zu den Muskeln und Organen transportieren.
Im Gehirn werden alle empfangenen Reize verarbeitet und wenn
notwendig, aus dem Verhaltensspeicher entsprechende Reaktionen
eingeleitet.
Der
Bauplan des Hirns entspricht im allgemeinen dem aller Wirbeltiere;
auch was die Größe anbelangt, halten die Haie im
Reich der Wirbeltiere gut mit. Der Hai ist also alles andere,
nur nicht ein hirnloser Killer.
Doch das Gehirn der Haie unterscheidet sich in seiner Aufteilung
der Bereiche und deren Funktionen grundlegend von dem anderer
Wirbeltiere. Auch bei Haien teilt man die in Vorder-,
Mittel- und Hinterhirn auf:
das Vorderhirn
besteht aus den Riechlappen, die alleine schon einen großen
Teil des Gehirns ausmachen, das Mittelhirn
beherbergt die optischen Lappen und ist größtenteils
mit der Bearbeitung der optischen Reize beschäftigt.
Auch das Großhirn
sitzt im Mittelhirn, es werden auch die meisten Informationen
der anderen Sinnesorgane hier verarbeitet. Das Großhirn
beherbergt in allen Wirbeltieren die s.g. Intelligenz wie
z.B. die Fähigkeit zu lernen. Bei uns Menschen macht
dieser Bereich bis zu 9/10 der Hirnmasse aus. Von hier aus
werden auch die Befehle gegeben, um komplexe Bewegungen zu
kontrollieren.
Das Hinterhirn
ist, wie auch bei den Knochenfischen, vergleichsweise groß:
es beherbergt das Kleinhirn und kontrolliert die Grundfunktionen
wie Atmung, Bewegung, Gleichgewicht, Herzschlag usw., also
Funktionen welche wir als Menschen als "automatisch"
bezeichnen würden.
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