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Hai
- ein Wort das Furcht und Faszination zugleich auslöst
und leider auch immer wieder für Schlagzeilen sorgt. Doch
woher kommt all diese Furcht und Angst vor dem Hai?
Sicher haben reißerische Berichterstattung und der eine
oder andere Kinofilm dazu beigetragen, den Hai zum "Bad
Guy" abzustempeln und eine "nur ein toter Hai ist
ein guter Hai" Mentalität zu erzeugen, doch datiert
die Angst viel weiter zurück.
Einige Wissenschaftler (u.a. Dr. Erich Ritter) sind der Meinung
der Antwort auf diese Frage ein wenig näher gekommen zu
sein.
Im Fachjargon ist hier von s.g. Urängsten die Rede, also
solchen die unterbewußt in uns allen vorhanden sind. Man
nimmt an, daß diese sich, auf Grund anhaltend negativer
Erfahrungen, über einen langen Zeitraum vom Anbeginn der
Menschheit entwickelt haben. In der Fachsprache werden diese
auch als "Innert Fears" bezeichnet, dazu zählen
auch Ängste vor Spinnen, Schlangen, und großen Raubtieren
aller Art.
Wir sprechen vielmehr heute von der sogenannten "Angstzination"
- ein Zustand gleichzeitiger Angst und Faszination! Nur so ist
zu erklären, weshalb über die Jahrzehnte hinweg sich
der Hai in den Schlagzeilen hält. Andere Tiere, die eine
ungleich höhere Anzahl von Menschenleben zu deren Negativbilanz
zählen, wie etwa Schlangen oder giftige Insekten, tauchen
weitaus seltener in den Medien auf. Gemessen an den statistischen
weltweit 9 tödlich verlaufenen Haiunfällen stehen
mehr als 4.000 tote Menschen allein in Indien dem Biß
einer einheimischen Viper gegenüber! So oder so - der Mensch
begegnet dem Hai heute nach wie vor mit Mißtrauen und
in der Mehrzahl mit Abneigung.
Haiunfälle, welche leider jedes Jahr immer wieder ihren
Weg in die Schlagzeilen der Medien finden, tragen nicht gerade
dazu bei, dieses Verhältnis bei den Skeptikern nachhaltig
zu verbessern. Dieser Informationsteil von SHARKPROJECT
e. V. soll vor allem dazu beitragen,
Vorurteile abzubauen und ein besseres Verständnis für
diese faszinierenden Tiere zu wecken und zu fördern.
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