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Foto:
Sascha Kellersohn
Harald Bänsch |
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Eine
in den vergangenen 15 Jahren entwickelte Fischereitechnik um
gezielt Jagd auf pelagische Fische wie Thun- und Schwertfisch
zu machen. Diese Langleinen sind dabei oftmals bis zu 50km
lang
und tragen dabei mehrere tausend Haken. Beißen Haie an,
müssen diese in der Mehrzahl qualvoll verenden, da auf
Grund des stark eingeschränkten Bewegungsradius keine ausreichende
Versorgung mit Sauerstoff gewährleistet ist.
Naturschutzverbände bezeichnen diese mittlerweile sehr
populäre und weltweit eingesetzte Fangtechnik als die größte
Umweltkatastrophe für die Meere. Durch diese Methode wird
nicht nur die Zielbeute in großen Stückzahlen genommen,
sondern auch Schildkröten, Meeressäuger und andere
getötet und wieder über Bord geworfen. Seitdem sich
der chinesische Haiflossenmarkt im Aufwind befindet, wird diese
Technik auch angewendet, um auch verstärkt Jagd auf Haie
zu machen.
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Als Finning wird die Technik des Abtrennes der Flossen vom
Körper
der Haie bezeichnet. Oftmals halten sich hierbei die Fischer
nicht mit der Tötung der Tiere auf, sondern trennen diesem
lebendig die begehrten Flossen vom Leib. Die Tiere sinken, nachdem
sie über Bord geworfen wurden, zu Boden und verenden qualvoll.
Pervers ist nicht nur die bestialische Praxis sondern auch die
Verschwendung von Recourcen, welche hier millionenfach betrieben
wird, bedenkt man das die Flossen lediglich 6-8% des Körpergewichtes
ausmachen! Neue Gesetze schreiben vor, den Hai erst an Land
die Flossen abtrennen zu dürfen. Dies soll den Haifang
unrentabel machen, denn die meist sehr kleinen Boote haben lediglich
Stauraum für einige wenige Tiere. Das ständige Ein-
und Auslaufen zum Zweck des Finnings wäre zu kostenintensiv.
Leider gibt es noch kein Konzept wie die Einhaltung solcher
Gesetze effektiv überwacht werden soll.
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Der
Tourismus ist weltweit ein großes Geschäft, sehr
viel Geld und Profit ist hier involviert, denn jedes Jahr
zur
Urlaubszeit strömen die Erholungsbedürftigen in die
Urlaubsländer ihrer Wahl.
Die Sonnenhungrigen und die Wassersportler zieht es jedes Jahr
an die Strände um dort ihren Hobbys nachzugehen oder um
zu relaxen.
Das Auftauchen von Haien oder sogar Unfälle mit Haien dürftenwohl
in der Rangliste der Alpträume von Hotelmanagern ganz oben
rangieren.
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Haiknorpel
wurde auf Grund einiger zweifelhafter Publikationen zum Grundstoff
für Anti-Krebs-Medikamente. Haiknorpel, welcher zu Pillen,
Dragees und Pulver verarbeitet wurde, sollte zur effektiven
Krebsprävention dienen. Diese angebliche Wirkung ist aber
mittlerweile wissenschaftlich endgültig widerlegt!
Leider fallen aber immer noch leichtgläubige Menschen auf
die Werbung und Versprechungen der Produzenten herein! Hierzulande
wird Haiknorpel auch als Aufbau- und Nahrungsergänzung
für Haustiere angeboten; wie auch im Fall der Medikamente
würde Knorpel aus z.B. Hühnerknochen den gleichen
Effekt ergeben!
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