Haischutz

Internationale Schutzbemühungen

Leider gibt es noch für keine einzige haiart ein komplettes, weltweites Handels- und Fangverbot! Aus dem Grund wären mehr Maßnahmen weltweit dringend angesagt!


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Die Macht und den Einfluss den die Fischerei-Lobby hat, wird jedes Jahr wieder an der CITES-Konferenz deutlich!

Doch als ein erstes kleines Anzeichen für ein Umdenken können die Entscheidungen auf der 12. Weltartenschutzkonferenz (CITES) in Chile im November 2002 gesehen werden:
Für den Walhai und den Riesenhai, die beiden größten Haie der Welt, wurde der Handel zumindest stark eingeschränkt. Nach der Roten Liste der Internationalen Naturschutz-Union IUCN sind bereits ca. 70 Haiarten gefährdet.

Die CITES ist eine Weltbehörde, deren Aufgabe es ist, den Handel mit bedrohten und geschützten Tierarten weltweit zu kontrollieren und gegebenenfalls zu untersagen. Die CITES wird durch deren Mitgliedsstaaten getragen, die auf deren Jahreskonferenz auch stimmberechtigt sind.
Um einen solchen Eintrag zu erwirken, benötigt man eine qualifizierte 2/3 Mehrheit. Die großen Fischereinationen wie Norwegen, Japan, Indonesien und Island (um nur einige zu nennen) halten zusammen und lehnen leider die meisten Anträge ab.

  

 

| 20.8.2008 | Print |