Die US‐amerikanische Marine begab sich nach dem zweiten Weltkrieg und mehrerer Schiffsunglücke auf die Suche nach Haiabwehrmitteln, man verabsäumte es allerdings, die klassische Verhaltenforschung einfließen zu lassen, um überhaupt verstehen zu können wie Haie in Gegenwart von Menschen agieren bzw. reagieren.
Entsprechend untersuchte man nicht, wann und ob der Einsatz solcher Mittel gerechtfertigt ist.
Spannungsfelder, Bubblelines, Minisprengköpfe, Kettenhemden und vieles mehr wurde entwickelt, unüberprüfte Ratschläge kundgetan und teilweise noch heute in der Literatur zu findende Theorien von menschenfleischsüchtigen Tieren publiziert.
In Südafrika begann man beispielsweise damit,
Hainetze vor den Stränden zu spannen, die sich bis heute noch vor zig Ständen finden und die neben Haien auch vielen anderen Meerestieren wie Schildkröten oder Delphinen zur tödlichen Falle werden.
| 20.8.2008 | Print |