Vom Strand bis zur Tiefsee
Haie besiedeln fast alle Bereiche der Weltmeere, von den Lagunen bis hin zur lebensfeindlichen Tiefsee und mit einigen Ausnahmen auch Flüsse und Seen. Um in diesen so unterschiedlichen Habitaten erfolgreich bestehen zu können, haben sie sich ihren Lebensräumen perfekt angepasst. Um besser verstehen zu können, wie sich die Haie im Verlauf der Evolution für Jagd auf ihre Beute angepasst haben, ist es hilfreich etwas über das Ökosystem der Haie zu erfahren.
Begriffsdefinition biologischer Verhältnisse
Die Verhältnisse, Zusammenhänge und Abhängigkeiten innerhalb der marinen Lebensgemeinschaften sind komplex und deren Darstellung füllt mehrere Bände. Daher sind an dieser Stelle nur die drei wichtigsten Beziehungen beschrieben. Parasitäre, symbiotische und kommensalistische Verhältnisse.
Vergleicht man die Gehirnmasse von Haien mit der anderer Wirbeltiere, dann halten Haie recht gut mit. Haie wurden lange als stupide, hirnlose Freßmaschinen betrachtet, die primitiven Instinkten nachgehen. Wie auch immer, das doch relativ einfach gebaute Gehirn hat den Haien während ihrer Evolution bestens gedient und diesen Tieren ein Überleben bis in die heutige Zeit ermöglicht.
Sind Haie sozial?
Der Mensch betrachtet Haie als gefühllose Tiere aus deren "Gesichtern" keinerlei Emotion hervorgeht und deren Körperbewegungen dem oberflächlichen Betrachter keinerlei Anhaltspunkt in Bezug auf deren Gemütszustand geben.
Haie haben sich anatomisch ihrer Beute angepasst. Aber das alles würde ohne die passenden Jagdstrategien nichts nützen. Sie sind in vielerlei Hinsicht perfekte Jäger: kraftvolle Schwimmer, die sich nahezu lautlos ihrer Beute nähern, mit mehreren superfeinen Sinnen und scharfen Zähnen ausgestattet.