© Franz Hajek
Die Paarung
Das Paarungsverhalten der Haie ist nur von einigen wenigen Arten erforscht. Auf Grund ähnlicher Beisspuren bei weiblichen Haien vieler anderer Arten geht man jedoch davon aus, das es bei einer Vielzahl der Arten in zumindest groben Zügen gleich abläuft.
Ein Rätsel ist allerdings noch, wie sich paarungswillige und paarungsfähige Tiere in den Weiten der Meere zusammenfinden. Bei Arten die ein relativ begrenztes Areal beschwimmen , ist dies noch recht einfach vorstellbar, doch wie sieht es bei Hochseearten aus, die in den Weiten der Ozeane leben?
mehrDie 3 Fortpflanzungsformen
Im Verlauf der Evolution haben Haie verschiedenste Mechanismen entwickelt, um sich fortzupflanzen, wobei generell 3 Formen unterschieden werden. Eierlegende Haie (Oviparie), lebendgebärende Haie (Viviparie) und Haie, deren Eier im Körper schlüpfen und dann gleich wie die lebendgebärenden auf die Welt kommen (Aplacentale Viviparie).
Die als primitiv geltende Oviparie kommt bei etwa 20% aller Haiarten vor wie bspw. die Katzenhaie. Die aplazentale Viviparie umfasst etwa 50% aller bekannten Haiarten und die Restlichen sind lebendgebärend.
mehrDie Nachkommen
© Harald Bänsch
Bei allen Haien stellt die Geburt wie auch der Paarungsakt eine gefährliche Situation dar, da sich diese dann nur eingeschränkt bewegen oder verteidigen können. Meist suchen daher weibliche Haie geschützte Plätze auf, die von ihren Artgenossen oder größeren Feinden normal nicht aufgesucht werden.
Diese Umgebung (Lagunen, Seegraswiesen etc.) stellt meist auch dann den Lebensraum für die ersten Lebensjahre der Junghaie dar. Keine Haiart betreiben "Brutpflege", d.h. die Junghaie sind vom ersten Moment auf sich gestellt und müssen sich sofort selber behaupten.
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| 20.8.2008 | Print |